Dr.-Ulla-Schirmer-Haus weiht Anbau ein

Am Samstag wurde der 2,5 Millionen teure Anbau des Alten- und Pflegeheimes Dr.-Ulla-Schirmer-Haus in Leimen (Evangelische Heimstiftung) im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht. Der Anbau erweitert die Zimmerkapazität zwar um 36 Zimmer, da aber gleichzeitig Doppel- in Einzelzimmer umgewandelt wurden und besonderer Wert auf Gemeinschaftseinrichtungen zur Erhöhung der Lebensqualität gelegt wurde, erhöht sich die Bewohneranzahl dadurch nur um 10 auf nunmehr bis zu 124 Bewohner.

Wie Prokurist Ralf Oldendorf und Regionaldirektor Thomas Becker betonten, lege das Haus besonderen Wert auf Lebens- und Pflegequalität und wolle durch die erhebliche Investition die  Grundlage für die nächsten erfolgreichen 25 Jahre legen.

Hausdirektorin Petra Becker

Auch die Hausdirektorin Petra Becker erläuterte in Ihrer Ansprache, daß qualifiziertes Personal entsprechende Kosten verursache, im Rahmen der selbstgesteckten Ziele aber unbedingt von Nöten sei.Wer daran spare, verpasse die Ansprüche der Zukunft und könne nicht optimal betreuen. Dies aber sei das wichtigste Ziel des Dr.-Ulla-Schirmen-Hauses, dem sie sich seit ihrer Arbeitsaufnahme als Pflegedienstleiterin verpflichtet fühle.

Auch seitens des Architekten Ralf Müller und des Geschäftsführers des den Bau ausführenden Generalunternehmens Fa. Gauer wurde betont, daß Qualität beim Bau immer oberste Priorität gehabt habe. Gleichzeitig sei aber bei Planung und Ausführung darauf besonders darauf geachtet worden, eine harmonische Gesamtgestaltung zu erreichen, die sich an der Wohnqualität auch der demenziell erkrankten Bewohner orientiere. Diese hätten jetzt einen eigenen Gartenbereich, in dem sie ihrem oft erhöhten Bewegungsdrang gefahrlos nachkommen könnten und der nahezu unsichtbar vom restlichen Bereich abgegrenzt sei.

OB Ernst

In seinem Grußwort zur Einweihung betonte Oberbürgermeister Ernst die Wichtigkeit, die die Stadt Leimen einer solcher Einrichtung zuordnete und welche Bedeutung sie auch für die Stadt habe. Pfarrer Steffen Groß (Evangelische Kirche Leimen) unterstrich in seinem geistigen Wort, wie wichtig Lebensqualität im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit sei und wodurch sie erreicht werde. Die enge und gute Beziehung zur die Einrichtung tragenden evengelischen Heimstiftung und regelmäßige seelsorgerische Betreuung trügen dazu in hohem Maße bei und würden von den Bewohnern sehr geschätzt, wie er erst am letzten Freitag im Rahmen seines Besuches im Hause hätten erleben dürfen.

Die Qualität und Wichtigkeit der Einrichtung für Leimen wurden auch von anderen zahlreich erschienenden Vertretern der lokalen Politik in persönlichen Gesprächen immer wieder betont. Für das leibliche Wohl sorgte das eigene Personal der Einrichtung, die natürlich auch über eine professionelle „Küchenbrigade“ verfügt. Für die musikalische Umrahmung sorgte stimmungsvoll das Mandolinenduo Prof. Viktor Rjabow & Valentin Seibert aus Leimen, das mit russischer Musik aufwarteten.

Duo Viktor Rjabov / Valentin Seibert

Regionaldirektor Thomas Becker

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