E-Mobilität in Sandhausen:
Neue Ladesäule am Rathausplatz

(cw – 14.7.18) Sandhausen setzt auf Elektromobilität. Mit dem Kauf von zwei e-Fahrzeugen für den gemeindeeigenen Fuhrpark vollzieht die Gemeinde Sandhausen den nächsten Schritt in Richtung E-Mobilität. Neben einem elektrisch betriebenen Renault Zoe für Rathaus-Mitarbeiter/innen und einem Renault Kangoo für den Bauhof der Gemeinde, wurden ein E-Motorrad angeschafft, die fortan den Mitarbeiter/innen für Dienstgängen zur Verfügung stehen.

Die Gründe liegen auf der Hand. Gerade auf kürzeren Strecken sind E-Fahrzeuge eine sparsame und ökologische Alternative, da sie keine Abgase und somit kein CO2 ausstoßen. Zudem verursachen sie keine Motorengeräusche und sind günstig im Verbrauch.

Zum Tanken greift die Gemeinde auf eine Wallbox, einer Wandladestation für Elektroautos, der Heidelberger Druckmaschinen-AG zurück und nimmt hierzu als einer der ersten Nutzer an einem Feldversuch teil. E-mobile Bürgerinnen und Bürge profitieren von einer E-Ladesäule, die kürzlich auf dem Rathausplatz eingerichtet wurde und am 3. Juli 2018 offiziell der Öffentlichkeit übergeben wurde.

„Für uns als Kommune ist das ein wichtiges Infrastrukturthema, gerade an den exponierten Lagen wie hier am Rathaus. Die Inbetriebnahme der Ladesäule ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins ‚e-mobile Zeitalter‘.“, erläuterte Bürgermeister Georg Kletti.

Die EnBW-Ladesäulen, die ausschließlich Ökostrom verwenden, erlauben das schnelle und komfortable Aufladen von gleichzeitig zwei E-Fahrzeugen mit bis zu maximal 22 Kilowatt Ladeleistung, wie EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker erklärt. „Ein komplett „leerer“ Smart kann binnen einer Stunde aufgeladen werden. Bezahlt wird mit der Ladekarte EnBW mobility+ oder mit gängigen Ladekarten anderer Betreiber. Aber auch das Bezahlen ganz ohne Ladekarte über die EnBW mobility+ App oder mobile Website intercharge direct ist möglich, wenn man ein Smartphone zur Hand hat.“

Gefertigt und installiert wurden die Station von der EnBW, die auch weiterhin für deren Betrieb zuständig ist. Sie ist eine technische Weiterentwicklung der bislang üblichen Ladesäulen. Die neue Geräte-Generation ist zur besseren Bedienbarkeit mit einem besonders großen 10-Zoll-Farbdisplay ausgestattet, dessen Leuchtintensität sich automatisch dem Umgebungslicht anpasst.

„Bereits 2009 haben wir mit dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur begonnen, die nun auch im Rhein-Neckar-Kreis konsquent ausgebaut wird. Wir freuen uns, die Gemeinde Sandhausen mit einer innovativen Ladeinfrastruktur, für die Zukunft fit machen zu dürfen. Eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur ist ein wichtiges Merkmal, um als Kommune für seine Bewohner und Gäste attraktiv zu bleiben“, so EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker.

Da Elektromobilität eine große Bedeutung für den Klimaschutz hat, unterstützen Bund und Länder die Anschaffung von E-Fahrzeugen und Ladestationen. Im Falle der öffentlich zugänglichen Ladestation am Rathausplatz konnte diese 8.064.- Euro (~60%) an Fördergeldern geltend machen.

Neben der E-Mobilität setzt die Gemeinde auf Car-Sharing, um durch die Reduktion privater PKWs den Autoverkehr zu entlasten. Mit der Errichtung einer Carsharing-Station in der Straße „Hinterm Haag“ wurde dem Bürger eine moderne, flexible, umweltschonende und preisgünstige Mobilität ermöglicht.

Größter Profiteur aller Maßnahmen ist die Umwelt!

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