Eheleute Hofmann spenden 115 Festtagstüten für insg. 500 Personen der Tafel Leimen

Silke und Armin Hofmann (Mitte) mit Sabine Kuhn von der Tafel Leimen (links) und Birgit Zeitler von der Stadt Leimen (rechts) – zwischen ihnen: Tütenweise Weihnachtsfreude.

(fwu – 22.12.25) Die Wochen vor Weihnachten bringen viele Menschen an ihre Grenzen. Auch bei der Tafel Leimen ist es dann besonders voll: mehr Bedarf, mehr Organisation, mehr Arbeit. Und doch schaffen es die Helfer jedes Jahr aufs Neue, nicht nur das Nötigste zu verteilen – sondern auch etwas Besonderes. Ein richtiges Weihnachtsessen, verlässlich und persönlich. Ermöglicht durch eine private Spende und viel ehrenamtliches Engagement.

Silke und Armin Hofmann vom Leimener Bestattungsdienst Gehrig haben – wie schon im Vorjahr – die Aktion „Weihnachtsessen für alle“ ins Leben gerufen und organisiert. 115 Tüten wurden diesmal gepackt, randvoll mit Lebensmitteln für ein festliches Menü. Damit können rund 500 Menschen versorgt werden, darunter auch 115 Kinder.

Menü zum Ankreuzen: Auch wer wenig hat, darf mitentscheiden – Hauptgang mit oder ohne Fleisch.

Das Menü ist schlicht, aber durchdacht: Suppe mit Toastbrot, überbackenes Hähnchenschnitzel mit Reis und Gemüse, dazu Gebäck. Wer kein Fleisch will, bekommt mehr Gemüse. Alles geplant, bestellt, verpackt – nicht ins Blaue, sondern auf Grundlage eines Rückmeldebogens. Die Tafelkunden konnten darin Personenanzahl und Sonderwünsche angeben. Spätere Rückgaben wurden nicht berücksichtigt. Nur so ließ sich die Verteilung organisieren.

Silke Hofmann berichtet, sie habe sich schon als Kind gewünscht, zu Weihnachten nicht nur für sich selbst etwas zu bekommen, sondern auch anderen etwas zu geben – besonders denen, die es schwerer haben. Heute setzt sie das konsequent um. Zusammen mit ihrem Mann, Helfern der Tafel, und in Zusammenarbeit mit der Stadt.

Reihenweise gepackte Taschen: Jede steht für ein Weihnachtsessen – und für Menschen, die nicht vergessen wurden.

Ein besonderer Dank ging dieses Jahr an die Integrationsbeauftragte Birgit Zeitler – sie vermittelte nicht nur Kontakte, sondern gewann auch SAP Walldorf als Unterstützer. Das Unternehmen spendete zusätzlich rund 100 „Päckchen für sozial Bedürftige“, gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln und Drogerieartikeln. Eine sinnvolle Ergänzung – denn wer wenig hat, braucht oft mehr als nur etwas zu essen.

Auch das Gemüse wurde nicht irgendwo eingekauft, sondern direkt beim „Tokers Vitamingarten“ in Kleingemünd. Dort bekam das Ehepaar Hofmann faire Preise zum Einkaufspreis – ein wichtiger Beitrag, damit die Aktion trotz gestiegener Kosten möglich blieb.

 

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