Ein heißer Cocktail am Fr.-Ebert-Gymnasium: „James Bond 007 – Dirty Martini“

(jw – 30.7.19) Den Schlusspunkt der Aufführungen am FEG setzte in zwei ausverkauften Veranstaltungen am 17. und 19.7. die Tanztheater-AG. Die rund 60 Ensemblemitglieder unter Leitung von Frau Schmid, tatkräftig unterstützt von Frau Keil, servierten den Gästen „James Bond 007– Dirty Martini“.

Der Cocktail enthielt alle bekannten Zutaten: Spannung, Witz, Charme, schöne Frauen, exotische Schauplätze, fiese Gegner und einen stets die Fassung bewahrenden, nie ernsthaft gefährdeten Helden.

Stilecht eingeführt wurde das Ganze mit dem üblichen filmischen Intro (von Maksym Rudnytskyy), das zur Erheiterung der Zuschauer den neuen, schuleigenen Geheimagenten (Patrick Hammel) zeigte, dem die Aufgabe zukam, hochsensible Schülerdaten wiederzubeschaffen, die seine Gegenspielerinnen, die „Muliers in malum“ bereits in die Finger bekommen hatten. Deren Anführerin (elegant wie intrigant: Kira an der Heiden) servierte Bond nicht nur den vergifteten Cocktail, den „Dirty Martini“, sondern schreckte auch vor dem Einsatz von Waffen nicht zurück. Doch wäre Bond nicht Bond, gelänge es ihm nicht zu überleben und – nicht zuletzt mit Hilfe schöner Frauen (Jana Mayer, Alexandra Wagner) – die Aufgabe zu erfüllen.

Der bunte Reigen der Schauplätze ergoss sich in einer perfekt abgestimmten Mischung mitreißender Musikstücke, darunter Filmsongs wie „Skyfall“ oder „Diamonds are a girl’s best friend“ über das Publikum. Stets waren die Stücke wie die Kostüme und die Choreografie dem Ort des Geschehens oder der Aufgabe der Akteure bestens angepasst.

Die Reise ging über Indien, wo das Diebesgut zunächst aufgespürt werden musste, nach Las Vegas. Dort kam es nicht nur zur Begegnung mit dem neuen Bond-Girl, sondern auch zur Konfrontation mit den Gegnern (Marko Kresse, Tom Rühle). Die neue Partnerin, die kurz zuvor den Helden vor dem Tode bewahrt hatte, wurde anschließend nach Japan entführt, aber selbstverständlich von Bond wieder befreit. Wie so oft endete die Geschichte in London, wo es u.a. zu einer fulminanten Tango- Einlage kam, bei der nicht nur die wunderschönen roten Kleider der Tänzerinnen, sondern v.a. die gut koordinierte Formation überzeugte.

Allen Akteuren, denen von Anfang bis Ende die Freude an diesem tänzerischen Schauspiel trotz steigender Temperaturen in der Aula anzusehen war, gelang es so, dem begeisterten Publikum einen actionreichen und dabei gewaltarmen Sinnengenuss zu bieten – ein Cocktail, von dem man gerne noch mehr konsumiert hätte …

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