Ein Sommer (fast) ohne Sonne – Und was tut die Regierung?

1821 - Sommer Sonne

Das helle Ding ist die „SONNE“. Früher als Gottheit verehrt. Kann man langsam nachvollziehen, oder?

(fwu – 27.6.13 – Vorsicht: SATIRE) Kaum ein Thema ist beim Smalltalk so beliebt wie „das Wetter“. Wir leben ja glücklicherweise (?) in Breiten, in denen wir „Wetter“ haben. Nichts ist ja langweiliger, als ein beständiges Wetter, das keinerlei Unsicherheiten bietet. So wie in der Wüste: Sonne, Sonne, Sonne. Immer. Täglich. Jahraus, jahrein.

Wir hingegen sind mit echtem, abwechselungsreichen Wetter gesegnet. Und das geht so: Eine Woche Sommer, eine Woche kühl. Die nächste Woche kühler. Dann eine Woche etwas weniger warm. Das Freibad verzeichnet neue Besucherrekorde. Wohlgemerkt in der einen (erstgenannten) Woche. Nicht in den anderen. Na ja- vielleicht auch in den anderen Wochen.  Dort allerdings MINUS-Rekorde.

Der Schirm ist unser ständiger Begleiter. Leider nicht um Schatten zu spenden, sondern als REGEN-Schirm. Es wird gejammert und geflucht, geschimpft und gerätselt. Womit haben wir dieses Mistwetter verdient? Und wie gehen wir damit um?

056 - Sonnenuntergang Sonnenaufgang 3Einfach ignorieren und so tun, als ob? Wobei die Verlagerung von Sommeraktivitäten nach drinnen nicht immer angesagt ist. Indoor-Grillen soll ja beispielsweise nicht soo gesund sein (fragen Sie mal die Feuerwehr oder den Leichenbestatter Ihrer Wahl). Also wohl auch keine Lösung. Und wenn der Indoor-Pool in den Keller durchbricht (1 Kubikmeter wiegt eine Tonne!!) ist das auch nicht so prickelnd.

Unsere Freunde von der Bundeswehr haben es da leichter. Dort wurde rechtzeitig Sommer befohlen. Peng. Kurzes Hemd und breites Grinsen. Mia san mia, wir haben Sommer! Egal wie der ausschaut. Bis die Vorschrift Winter befiehlt.  Und wem kalt ist, der darf etwas schneller laufen. Nicht die schlechteste Regelung. Aber geben Sie diesen Rat mal einer älteren Person mit Rollator…

Kurz und gut, der Sommer war offensichtlich letzte Woche. Sonntag bis Mittwoch. Jetzt ist endgültig Zeit für den Sommerschlußverkauf und dafür, Bilanz zu ziehen. Ziehen Sie sich einen Schal an und treten Sie vor die Tür. Blicken Sie gen Himmel und überlegen, warum es bei uns mit der Klimaerwärmung so garnicht klappt. Und dann tun Sie was! Warten Sie nicht bis zur Bundestagswahl. Werden Sie jetzt tätig. Rufen Sie „Ihre“ Bundes- und Landtagsabgeordneten an und beschweren Sie sich! Die sollen bitteschön nicht nur Bankster, sondern auch das Wetter retten. Jetzt! Kann doch nicht so teuer sein… (siehe das herrliche Wetter im „Südland“!) Und wegen des Mikroklimas in unserem Berichtsgebiet sollte man sich mal an die Rathäuser wenden. Da muss doch was zu machen sein!

Also ich wähle im Herbst die Partei, die die höchsten Diäten Temperaturen verspricht. Ganz sicher. Es sei denn, das Wetter ändert sich.

 

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