Eine vielseitige Nacht im Heimatmuseum Sandhausen inklusive Mundart (viel Spaß!)

v.l.: Jonas Scheid (1. Vorsitzender Verkehrs- und Heimatverein 1952 e. V. Sandhausen), Günter Wittmann, Gerd Stassen (2. Vors. Liederkranz Sandhausen)

(von Jonas Scheid – 27.9.18) Wir waren sprachlos und sehr erfreut darüber, über welchen Zuspruch unsere Nacht im Museum bei den Bürgerinnen und Bürgern am letzten Samstagabend hervorgerufen hatte. Die Museumsnacht lockte nämlich am 22. September von 17 bis 22 Uhr Jung und Alt in das Heimatmuseum und in die angrenzende Synagoge.

Die ehrwürdige Räumlichkeit wurde an diesem Abend zum „Lichtspielhaus“, denn im Mittelpunkt stand der Film zum Jubeljahr 1962. Vermutlich ist der Film sogar der erste Farbfilm von Sandhausen überhaupt. Den alten Film, nun auch digital, spielten wir über die Leinwand mehrmals zu unterschiedlichen Uhrzeiten ab, sodass jeder die Möglichkeit an diesem Abend besaß, entweder sich zur passenden Uhrzeit in der Synagoge einzufinden, oder das Heimatmuseum zu besichtigen.

In der Zwischenzeit der einzelnen Filmaufführungen präsentierten wir eine von uns zusammengestellte Bilderschau über alte Photographien von Sandhausen. Diese rief bei den Gästen besondere Aufmerksamkeit hervor, um mehr über Sandhausen zu erfahren. Daher durfte auch eine kleine Mundart-Darbietung nicht fehlen. Anhand kurzer Wort- und Satzbeispiele stellte Günter Wittmann einige Besonderheiten der eigenwilligen Sandhäuser Muttersprache dar, welche zur Belustigung des Abends beitrugen.

Dampfnudl mid Kadofflsubb

Folglich waren an diesem Abend alle Tische in der Synagoge belegt, denn auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. So gab es Dampfnudl mid Kadofflsubb.

Neben den Aufführungen besuchten die Gäste auch die einzelnen Ausstellungsräume des Heimatmuseums. Einige Besucher gaben jedoch verlegen zu, dass sie zuvor das Museum noch nie besucht hätten oder es mehr als als 10 Jahren zurückläge. Das ist natürlich nicht weiter schlimm und tragisch, denn die Nacht im Museum bot schließlich dazu auch die richtige Gelegenheit, einen solchen Missstand nachzuholen.

Dabei stellten die Besucher unweigerlich fest, dass sich doch sehr vieles in der Darstellung zum Positiven geändert habe. So konnten sie einiges Neues entdecken. Dazu gehörte unter anderem die neu entworfene Schautafel über die Sandhäuser Natur- und Dünenlandschaft, die beleuchteten Glasvitrinen mit den Keramikscherben unterschiedlicher Zeitepochen oder das an der Decke angebrachte Hochrad.

Der Abend war eine gelungen und durchaus harmonische Veranstaltung, was uns von der Vorstandschaft bestätigte, an solchen Ideen anzuknüpfen, um das Interesse für das Heimatmuseum weiter zu wecken und so zur Identifikation zum Ort beizutragen.

Die nächste Gelegenheit, das Heimatmuseum zu besichtigen, ist am Kerwewochenende. Weitere Informationen werden folgen.

 

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