Einladung des Volksbundes Nordbaden zu zwei Onlinevorträgen

„Ausschnitt Einband „Fremdenführer durch das Kriegsgefangenenlager Bando, Japan“ aus dem Nachlass des Kriegsgefangenen Heinrich Thies, herausgegeben von der deutschsprachigen Lagerdruckerei.“

(vb – 23.2.24) 1. „Deutsche Kriegsgefangene in Ostasien, 1914-1920

Der Erste Weltkrieg findet im allgemeinen europäischen Bewusstsein allem voran in Europa und möglicherweise auch in den deutschen Kolonien Afrikas statt. Viel seltener fällt in diesem Kontext der Blick auf den Pazifikraum und Ostasien.

Der Vortrag soll sich mit dem Leben und Erlebnissen der deutschen und österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen in Ostasien beschäftigen.

Datum: 13. März 2024 um 19:00 Uhr. Referent: Michael Becker, Masterstudent Geschichte an der Uni Mannheim.

 

2. Bier – Soldat, alter Kämpfer und Christ.“

Pfarrer Dr. Helmut Bier: Ein streitbarer evangelischer Pfarrer aus Baden in der Zeit des Nationalsozialismus

Helmut Bier um 1925, Vorlage Landeskirchliches Archiv Karlsruhe

Der aus Göbrichen bei Pforzheim stammende Pfarrer unterstützte nach der Machtübernahme 1933 zunächst das nationalsozialistische Regime. Als dieses aber die Eigenständigkeit der evangelischen Kirche angriff, wandelte sich seine Einstellung und er wurde zu ihrem Gegner.

Der Vortrag versucht darzustellen, welche Ereignisse und Umstände dazu führten.

Datum: 20. März 2024 um 19:00 Uhr. Referentin: Sibylle Probst-Lunitz, Historikerin, Radolfzell

Interessierte melden sich per Mail unter [email protected] bis zum jeweiligen Vortragstag 12:00 Uhr an. Sie erhalten einen Link für Zoom zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende zugunsten des Volksbunds wird gebeten.

Weitere Infos auf https://nordbaden.volksbund.de/


Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre und als gemeinnützig anerkannte Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.

Dabei sind die von ihm gepflegten Kriegsgräberstätten im Ausland nicht nur individuelle Gräber, sondern auch Mahnmale für den Frieden. Denn als Friedensorganisation sieht der Volksbund es als seine Aufgabe an, gerade heutzutage an die Folgen von Krieg und Gewalt zu erinnern.

Die Pflege und der Erhalt von Kriegsgräberanlagen gehen einher mit einer intensiven Jugend- und Friedensarbeit. Dies alles mit dem Ziel, einen Beitrag für Frieden und Verständigung zu leisten. Auch wenn der Volksbund seine gemeinnützige Arbeit im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ausübt, so finanziert er sich doch zum größten Teil über Spenden und Zuwendungen.

 

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