Erste Hilfe, Strömungsretter, Suchhunde: Es gab viel bei DRK und DLRG zu erleben

(fwu – ) Gut 30 Kinder konnten im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt Leimen im Rettungs- und Ausbildungszentrum von DRK und DLRG einen interessanten und informativen Nachmittag erleben. An drei Stationen wurden ihnen die unterschiedlichen Aufgabengebiete der Rettungsdienste vermittelt und es gab für sie richtig viel zu lernen.

4091 - DLRG DRK Ferienprogramm - 2Selbst jüngere Kinder können schon zu Lebensrettern werden! Was man an lebensrettenden Erstmaßnahmen an einem Unfallort machen muß, wie man einen Verletzten und Bewußtlosen anspricht und ihn in die stabile Seitenlage bringt, das gehörte zum Ausbildungsumfang der DRK-Station. Auch das Anlegen von Verbänden wurden hier gezeigt und geübt und nachdem jedes Kind entsprechend mit Verbänden versehen war, kam man sich vor wie in einem Katastrophengebiet. „Hauptopfer“ bei der Vorführung spiele Kai Brümmer als lebender „Dummy“, an dem sämtliche Erstmaßnahmen für einen Verletzten gezeigt wurden. Lediglich das Anlegen einer Infusion wurde (zu seinem Glück) nur theoretisch gezeigt, so daß er die Vorführung unverletzt überstand. Die Kinder zumindest waren – anders als der „dauerbewußtlose“ Unfallopfer-Darsteller – die ganze Zeit hellwach und auf dem besten Wege, echte Erstretter zu werden.

4091 - DLRG DRK Ferienprogramm - 1Welche Aufgaben Rettungshunde übernehmen können, wo sie wohnen und was sie alles können, wurde von der DLRG Leimen an einer zweiten Station vorgeführt. Wasserrettungshund „Astro“, ein Labrador, wurde schnell zum Liebling der Kinder. Er durfte zwar nicht in’s Wasser des Freibads – das geht immer nur am Ende der Freibadsaison, bevor das Wasser für den Winter abgelassen wird – aber er konnte seine Fähigkeiten als Flächenspürhund beweisen und fand mit seiner empfindlichen Nase binnen kürzester Zeit die „vermisste Person“.  Durch lautes Bellen rief er seinen Hundeführer und die Kinder zu  der Stelle. Beeindruckend!

4091 - DLRG DRK Ferienprogramm - 4Die dritte Station war am großen Schwimmerbecken des Freibads. Hier zeigten Rettungs- und Strömungstaucher ihr Ausrüstung und was sie unter Wasser leisten müssen. Was besonders schwierig in schmutzigen und trüber Gewässern ist, bei denen man die Hand vor Augen nicht sehen kann. Die Verständigung mit den Kollegen an Land oder im Boot funktioniert dann mit einer Leine. Wie mit dem Morsealphabet können auch durch Ziehen an der Leine Kommandos übermittelt werden. Dies durften die Kinder denn auch gleich üben und den „Kollegen“ unter Wasser die Schwimmrichtung vorgeben.

Der ausgesprochen kurzweilige und informative Nachmittag ging leider viel zu schnell vorbei. Doch gelernt und erlebt haben die Kinder dabei genug. Und bestimmt auch reichlich zu erzählen.

 

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