Erster Gesprächsabend mit OB-Kandidatin Claudia Felden in Leimen-Mitte

(pm – 23.2.24) Das erste Bürgergespräch von Claudia Felden fand letzten Montag in Leimen-Mitte im Restaurant Sofia des Tennisclubs Blau-Weiß statt. Vor etwa 20 Gästen erläuterte die amtierende Bürgermeisterin ihren beruflichen und politischen Werdegang und ihr Programm für Leimen.

Der Weg in die Politik führte die Mutter dreier erwachsener Kinder vom ehrenamtlichen Engagement in St. Ilgener Vereinen bis zur Wahl in den Leimener Gemeinderat und die Gründung der örtlichen FDP. Ein wichtiges Ereignis für Felden war die Verleihung des bundesweiten und überparteilichen Helene-Weber-Preises für ihr kommunalpolitisches Engagement. Der Preis ist benannt nach der „Mutter“ des Grundgesetzes Helene Weber. Überparteilichkeit nennt Felden als die unverzichtbare Grundlage der Kommunalpolitik.

Ein Kernpunkt für die Zukunft Leimens ist für sie, Dinge zu Ende zu bringen und sie nicht „zu Tode“ zu diskutieren: „Wir haben so viel angefangen, jetzt müssen die vielen Baustellen endlich zum Abschluss gebracht werden! Das ist meine eigentliche Motivation, Oberbürgermeisterin von Leimen zu werden.“

Als Beispiel nannte Felden die Geschichte des Rathausplatzes. Nachdem das von OB Reinwald favorisierte Hotel-Festhallen-Projekt in einem Bürgerentscheid gescheitert war, wurde unter Beteiligung der Bürger ein neues Konzept, „der Treffpunkt Leimen“, entwickelt. Felden fürchtet, dass dieses Projekt nun wieder scheitern könnte: „Meine Mitbewerber sprechen davon, es von neuem aufzurollen, für mich völlig indiskutabel. Die Bürger erwarten zu Recht, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.“ Dass dies ihre Art zu arbeiten ist, belegt sie mit mehreren Bauprojekten in Leimen-Mitte aus ihrer Zeit als Baudezernentin: die nun sehr ansehnliche Nordseite der Heltenstraße, die Sanierung der Turmschule und den Bau des Neuen Rathauses. Als Oberbürgermeisterin möchte sie zügig ein Quartier in der Rosmaringasse entwickeln. Und vor allem die derzeit verwaisten Großprojekte zum Abschluss bringen.

Zum Thema Vereine und Ehrenamt äußerte sich Felden unmissverständlich: Kommunalpolitik muss ehrenamtliche Tätigkeit wertschätzen. Das darf sich jedoch keinesfalls auf Sonntagsreden beschränken. Felden pflegt seit Jahrzehnten einen guten Kontakt mit den Vereinen aller Stadtteile. Das würde sie als Oberbürgermeisterin selbstverständlich beibehalten und intensivieren. Als Beispiele für konkrete Maßnahmen nannte sie eine Checkliste für Vereine bei der Organisation von Veranstaltungen sowie deren frühzeitige Auflistung in den städtischen Kalender, um terminliche Überschneidungen zu vermeiden.

Beim Thema Mobilität und Verkehr wurde deutlich, dass Felden einen breiten Erfahrungsschatz einbringen kann, auch aufgrund ihrer 15jährigen Tätigkeit als Kreisrätin. In Leimen gibt es mit Straßen- und S-Bahn ein breites ÖPNV-Angebot. Ein „großes Problem“ nennt sie die mangelhafte Zuverlässigkeit. Daher ihre Forderung: „wir brauchen Mobilität aus einem Guss.“ Große Chancen sieht sie im sogenannten „on demand“-ÖPNV, einer Weiterentwicklung des Ruftaxis mit mehr Flexibilität. Ferner möchte Felden mit der digitalen Übermittlung der Abfahrtzeiten den ÖPNV planbarer machen.

Beim Thema Finanzen wurde deutlich, dass hier eine der Kernkompetenzen von OB-Kandidatin Felden liegt: So konnte sie beispielsweise als Bürgermeisterin die Finanzen von ihr anvertrauten Ressorts in den letzten zehn Jahren konsolidieren, also von Städtischer Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft, Bäderpark und Wasserwerk. Ihre Überzeugung: „Gesunde städtische Finanzen sind auch in Leimen möglich. Man muss es nur wirklich wollen und angehen.“

Als die vielleicht wichtigste Aufgabe sieht Claudia Felden, den eklatanten Personalmangel in der Stadtverwaltung zu beheben. Entscheidend für sie sind sowohl eine klare Organisationsstruktur als auch ein wertschätzendes Miteinander mit dem ganzen Team. Denn nur so könne man es dauerhaft halten und für unbesetzte Stellen neue, qualifizierte Mitarbeiter gewinnen.

Feldens Grundmotto lautet: Alle mitnehmen, verlässlich und fair sein. Dass sie so arbeitet, hat sie in den letzten zwölf Jahren als Bürgermeisterin bewiesen. Sie kennt die Themen und die handelnden Personen und kann sofort loslegen, „um Leimen nach vorne zu bringen“.

In der anschließenden Aussprache äußerten sich die Anwesenden durchweg positiv über Feldens Ausführungen. Rückfragen zu verschiedenen Themen beantwortete sie wie gewohnt kompetent und freundlich. Die Anwesenden dankten es ihr mit viel Applaus.


Mit (pm – Datum) als Redaktionskürzel versehene Artikel sind Pressemitteilungen (pm) von Parteien oder Organisationen, die wir i.d.R. als ungekürzter und uneditierter Originaltext veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die obige PM wurde von Wahlkampfbüro Felden zur Veröffentlichung an Leimen-Lokal gesandt.


 

 

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