Es bleibt spannend im Tabellenkeller – SV Sandhausen gegen Dynamo Dresden

Am kommenden Samstag, den 13. April, empfängt der SV Sandhausen am 29. Spieltag der 2. Liga den Zwölftplatzierten Dynamo Dresden. Anpfiff der Partie im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 13 Uhr.

Positive Grundstimmung

Der Abstiegskampf in der 2. Liga ist und bleibt spannend. Dessen ist sich auch Cheftrainer Uwe Koschinat sicher. Keine der derzeit untenstehenden Mannschaften zeige auch nach herben Rückschlägen mentale Schwächen. Im Gegenteil. Der 4:2-Erfolg des FC Ingolstadt beim MSV Duisburg sowie dessen Punkt am gestrigen Abend gegen den Tabellenführer aus Köln seien der Beweis dafür, „dass kein Team abreißen lässt.“ Auch der SVS habe schon schlimmste Konstellationen überstanden, wie beispielsweise nach dem 0:3 im Heimspiel gegen Aue. Man werde dennoch nicht auf die fremden Plätze, sondern weiterhin nur auf sich selbst schauen. „Die Menschen hier am Hardtwald haben diese aktuelle positive Grundstimmung wahrgenommen. Das spürt man im Umfeld des Vereins sehr deutlich.“

Kulovits und Gíslason verletzt

Rúrik Gíslason

Weniger positiv sind allerdings die Nachrichten aus dem Lazarett. Rúrik Gíslason musste bereits im Heimspiel gegen Paderborn angeschlagen ausgewechselt werden. Er laboriert an einer muskulären Verletzung an der Wade und wird mindestens für die kommenden Partie gegen Dynamo Dresden ausfallen. Noch schlimmer hat es Kapitän Stefan Kulovits erwischt. Die Kampfgelse zog sich im gestrigen Mittwochs-Training im Zweikampf einen Bruch des Wadenbeins zu und fällt für den Rest der Saison aus.

Besser sieht es derweil wieder bei Jesper Verlaat aus. Der Innenverteidiger, der im letzten Heimspiel pausieren musste, konnte die Woche über bei voller Belastung schmerzfrei trainieren. Fehlen werden weiterhin Ken Gipson, Max Jansen und Alexander Rossipal (Aufbautraining), zudem Fabian Schleusener (Schienbeinbruch) sowie Karim Guédé (Gelb-Rot-Sperre).

Nur eine Devise

Wie er die personellen Ausfälle kompensieren wird, weiß Koschinat bereits. Unabhängig davon werde es entscheidend sein, dass man im Heimspiel am Samstag dem Gegner nicht zu naiv ins offene Messer läuft. „Dresden verfügt nicht zuletzt durch den Trainerwechsel über eine hervorragend organisierte Mannschaft mit der Qualität, das Feld mit einer enormen Geschwindigkeit zu bespielen.“ Das Team von Cristian Fiél, der im Februar das Traineramt von Mike Walpurgis übernommen hatte, werde diese Taktik gegebenenfalls auch gegen den SVS wählen, wenngleich der Tabellenzwölfte möglicherweise auch mit einem Punkt am Hardtwald zufrieden sein könnte. Für Uwe Koschinat und seine Mannschaft gilt derweil nur eine Devise: „Wir haben das Ziel, am Samstag einen Dreier zu holen!“

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