Fasnachts-Nachlese Nr. 2: Sandhäuser Seniorenfasching in der Aegidiushalle
(mbr – 21.2.26) Am Schmutzigen Donnerstag haben die Sandhäuser Seniorinnen und Senioren aus der Not eine Tugend gemacht und mangels eigener Halle, die bekanntlich gerade saniert und erweitert wird, die Ägidiushalle in St. Ilgen für ihre Fasnachtszwecke umfunktioniert. Bürgermeister Hakan Günes betrat die Bühne im schnellen Rennfahreroutfit und wollte auch gleich die Schallschutzeigenschaften des freundlicherweise überlassenen Domizils getestet wissen. Das erste „Helau“ ging noch, das zweite machte dann schon ungleich mehr her, sodass der Rathauschef der Hopfengemeinde betonte, dass in der Ägidiushalle noch nie derart stimmungsgeladen gefeiert worden sei – jedenfalls von Sandhäusern Bürgerinnen und Bürgern nicht.
Ob „Rucki Zucki“, „Polonaise Blankenese“ oder auch „Du hast mich tausendmal belogen“ von Andrea Berg, Entertainerin Bettina Grimm und Charlie Rothenburg am Keyboard verfügen über das komplette Repertoire, das ihre Gäste mitnimmt – immer wieder forderten sie erfolgreich zu Schunkel- und Tanzrunden auf.
Der KC Frösche ST. Ilgen kann sich glücklich schätzen, über eine so tolle Jugendgarde zu verfügen und auch deren Trainerinnen sind freilich auf zack, was die Besucherinnen und Besucher aus dem Nachbarort, die unter anderem auch mit dem von der Gemeinde gesponserten Bus angereist waren, mit viel Beifall honorierten.

Das Jugendtanzmariechen Marie des KC Frösche begeisterte mit akkuratem Tanz, ehe das Duo Jochen Köhler und Harald Schneider in ihrer Büttenrede auch auf Irrungen und Wirrungen der Geschlechter eingingen und für reichlich Lacher sorgten. Die Jugendgarde Schautanz zog ihr Publikum in ihren Bann, während das Männerballett der St. Ilgener Frösche auf etwas andere Vorzüge verweisen konnte – immer wieder garniert mit gehöriger Körperbeherrschung versteht sich.
Die Zeit bis zur letzten Schunkelrunde ging wieder einmal viel zu schnell vorbei, wobei die Mannschaft aus dem Rathaus sich bestens um das Wohl der Sandhäuser Jecken gekümmert hatte. Bürgermeister Günes dankte seinem Team Sandhausen und auch der Beifall der Besucherinnen und Besucher gab das Zeichen, dass das Engagement sehr gut angekommen war.
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