FDP Kreistagsfraktion zu Besuch beim Straßenbauamt

Der Information über die künftigen Arbeitsschwerpunkte diente der Besuch der FDP-Kreisräte beim Straßenbauamt. Sie wurden vom zuständigen Dezernenten des Dezernats IV, Herr Hildebrandt und von Amtsleiter Mathias Fuchs empfangen.

Schwerpunkt Radwege

Breiten Raum nahm das Radwege-Programm ein, da dieser Bereich, so Amtsleiter Fuchs, derzeit eine wichtige Neuausrichtung erfahre. Die Planung geht von einer großräumigen Konzeption aus, die vor Gemeinde-/Stadt- und Kreisgrenzen nicht halt machen darf. Deshalb bezieht der Rhein-Neckar-Kreis bei der vorbereitenden Planung auch die Städte Mannheim und Heidelberg ein. Die Ausschreibung der Konzeption soll in Kürze erfolgen und die Planung aller Maßnahmen beinhalten.

Beim Radverkehr geht man davon aus, dass er sich als eigenständiger Verkehrsträger weiterentwickelt, d.h. z.B. losgelöst von den bisherigen Kreisstraßen. Im Ziel geht es nach Vorstellung des Amtsleiters um die Schaffung eines „klassifizierten Netzes“ mit Übergabepunkten, z.B. bei ÖPNV- /S.Bahn-Haltestellen. Sobald die gesamte Konzeption bzw. Planungsabstimmung mit den Partnern steht, werden die für das vorgesehene Radwegprogramm vorgesehenen Fördermittel des Bundes und des Landes beantragt. Selbstverständlich muss im Kreistag die Frage der Finanzierung der Baulast und Unterhaltung geklärt werden. Ganz entscheidend ist dabei die Abstimmung mit den Gemeinden, insbesondere in Bezug auf deren Radwege an deren Straßen und Wegen.

Die FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Felden begrüßte die Großräumigkeit der Radwegeplanung. Die Einbeziehung der Kraichgau- und der Odenwaldgemeinden hält sie für zukunftsweisend, auch im Blick auf die zunehmende Anzahl von E-Bikes.

Kreisstraßen und Kreisverkehrsplätze

Beim Thema Kreisstraßen berichtete Amtsleiter Fuchs über verschiedene vom Kreistag beschlossene Projekte. Umbaumaßnahmen an Kreisstraßen werden planmäßig vollzogen, wie z.B. in Bammental oder die südl. Hauptstraße mit Kreisverkehrsplatz in Sandhausen.

Begrüßt wurde von alle Beteiligten, dass die gesamte Zuständigkeit für die Straßen wieder beim Straßenbauamt liegt, weg vom Eigenbetrieb Bau und Vermögen, da Doppelarbeit und Reibungsverluste nun wegfallen. Claudia Felden bedankte sich für die interessanten Informationen und die offene und ausführliche Aussprache beim Dezernenten, Herrn Hildebandt und beim Amtsleiter, Herrn Fuchs.

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