FDP-Landtagskandidatin Claudia Felden:
Ein Gewerbegebiet für Gauangelloch
(pm – 5.3.26) Glücklicherweise sind auch in Gauangelloch mittelständische Handwerk- und Gewerbebetriebe. Diese bescheren der Stadt Gewerbesteuer, sichern Arbeitsplätze und tragen auch zur Versorgung vor Ort bei. Verschiedene dieser Betriebe möchten sich in einem Gewerbegebiet ansiedeln, da sie innerorts nicht genügend Entwicklungsmöglichkeiten haben. Dies kann auch dazu beitragen, dass an gewissen Stellen innerorts weniger Konflikte, etwa um Parkplätze, auftreten.
Seit über 25 Jahren wird den Betrieben in Gauangelloch ein kleines Gewerbegebiet in Aussicht gestellt. Die ursprünglich dafür angedachte Fläche „Ober dem Gießgraben“ kam dafür aufgrund ihrer Lage im Hochwasserschutzgebiet nicht mehr in Betracht. Der Gemeinderat beschloss daher im Jahr 2021, dass alternativ die Fläche „Hoher Stein“ zu einem Gewerbegebiet werden soll. Die Fläche „Hoher Stein“ ist derzeit Ackerland. Das Vorhaben scheiterte leider bisher an der Bürokratie und den dafür zuständigen Instanzen.
FDP-Landtagskandidatin Claudia Felden informierte beim jüngsten Stammtisch der FDP Leimen darüber, wie die Gauangellocher Handwerker und Gewerbetreibenden vielleicht doch noch die nötige Gewerbefläche in Gauangelloch kriegen können. Denn im Oktober 2025 hat der Landtag von Baden-Württemberg ein Kommunales Regelungs-Befreiungsgesetz beschlossen. Dies kann eine Chance für das Gewerbegebiet in Gauangelloch sein.
Felden ist auch Mitglied des Verbands der Region Rhein-Neckar und macht sich ebenfalls auf diesem Weg für ein kleines Gewerbegebiet in Gauangelloch stark. Denn so Felden: „Gauangelloch hat bereits Betriebe verloren, die nicht weiter auf die ersehnten Erweiterungsflächen warten konnten. Diese Betriebe sind in umliegende Orte abgewandert. Damit gingen auch wertvolle Steuereinnahmen verloren. Das darf sich auf keinen Fall wiederholen. Das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz kann hier eine Chance für ein Gewerbegebiet in Gauangelloch sein.“
Der FDP ist der Spagat zwischen notwendigem Flächen-Erweiterungspotential für Gemeinden und Flächenverbrauch bewusst. Daher ist es der FDP sehr wichtig zu betonen, dass es sich bei dem angedachten Gewerbegebiet Gauangelloch um eine Fläche von lediglich 2,1 ha handelt, die moderat für diejenigen lokalen Handwerks- und Gewerbebetriebe entwickelt werden soll, für die der Economy Park Heidelberg-Leimen aufgrund der Gauangellocher Lage keine echte Alternative darstellt. Die FDP ist der Ansicht, dass auch für diese Betriebe eine akzeptable Lösung gefunden werden muss.
Daher hat FDP-Stadtrat Alexander Hahn in der jüngsten Sitzung des Leimener Gemeinderats einen entsprechenden Prüfauftrag an die Stadtverwaltung Leimen gerichtet: Die Stadtverwaltung möge prüfen, ob das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz für ein potentielles Gewerbegebiet Gauangelloch Anwendung finden kann, und den Gemeinderat darüber zeitnah informieren.
Die FDP bleibt an dem Thema dran.
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