FEG Sandhausen: Wie soll unsere Schule künftig mit Smartphones umgehen?

(jw – 23.1.19) Die Errungenschaften der Technik sind ein zweischneidiges Schwert. Medien und die dazugehörigen Geräte sind unsere ständigen Begleiter geworden. Durch sie stehen uns all die Vorzüge offen, welche die moderne Welt bietet, aber gerade Smartphones stehen wegen der ständigen Ablenkungsgefahr massiv in der Kritik. Wenn es schon den Erwachsenen schwerfällt, das Handy mal beiseite zu legen und nicht länger als „Zombies“ mit gesenktem Blick durch die Gegend zu laufen, wie ergeht es da erst Kindern, die bekanntlich noch lernen müssen, sich selbst Grenzen zu setzen und diese konsequent einzuhalten?

Das Problem der überbordenden Smartphone-Nutzung hat in den letzten Jahren in der Gesellschaft derart überhandgenommen, dass unsere Schule in einen Prozess eingestiegen ist, an dessen Ende eine Novellierung der am FEG gültigen Regelung stehen soll. Bisher ist es Schülern erlaubt, in der Aula und auf dem Freigelände ihre Handys zu benutzen, nicht aber auf den Gängen oder gar in den Klassenzimmern. Ausnahmen davon kann es geben, wenn z.B. Fachlehrer ihrer Klasse die Recherche per Smartphone gestatten.

Es ist an der Zeit, diese Regelung zu überdenken, wobei noch nicht klar ist, wohin die Reise gehen wird. In welchen Bereichen ist es sinnvoll, die Digitalisierung als Chance zu begreifen und stärker in den Schulalltag einzubinden? Und wo ist Vorsicht geboten, gerade angesichts des z.T. ungezügelten Konsums gerade der jüngeren Schüler? Soll die bisherige Regelung beibehalten, verschärft oder – im Gegenteil – weiter gelockert werden? Kaum jemand, der zu diesem Thema keine Meinung hat.

Am 1.2.2019 widmen wir dem Thema einen Diskussionstag, bei dem sich unsere Schüler – getrennt nach verschiedenen Altersklassen – mit dem Thema beschäftigen werden. Es gibt Vorträge und eine Podiumsdiskussion, sowie klasseninterne Debatten, so dass alle die Möglichkeit haben, sich am Prozess zu beteiligen. So betreiben wir in praktischer Form Medienkritik und Demokratiebildung zugleich.

Klar ist aber auch, dass das Thema höchst komplex ist und es schlechterdings unmöglich sein wird, einen Konsens zu finden, mit der sich alle gleichermaßen anfreunden können. Die Lösung des Problems, wie immer diese auch aussehen wird, wird vielleicht nicht alle zufriedenstellen. Umso wichtiger ist es für unsere Schule, den Prozess offen zu gestalten und am Ende einen Kompromiss zu finden, der von einer möglichst breiten Mehrheit der Schulgemeinde getragen wird.

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