Finks Holzskulpturen im Nußlocher Rathaus – Natürlich(e) Meisterwerke ab 57 Euro

(fwu – 2.10.19) Am Montagabend fand im Nußlocher Rathausfoyer die Vernissage zur Ausstellung  “Brenn(t- für) Holz” des Nußlocher Künstlers Roland Fink statt. Der etwas sperrige Titel liest sich zum einen als “Brennholz” und zum anderen als Liebeserklärung an das Holz selbst, denn Fink liebt es – er brennt quasi für Holz.

Brennholz machen aus dem Nußlocher Forst gehört für ihn seit Jahrzehnten zum jährlich wiederkehrenden Ritual. Dass die Natur ihm quasi en passant dabei auch manches Objekt “frei-Wald” liefert, das zu schade ist, verfeuert zu werden, zeigen die im Laufe der Zeit entstandenen Fink’schen Skulpturen, von denen etliche in der Ausstellung im Rathaus gezeigt werden.

Eine der Skulpturen – mit Leinöl behandelt und mit Bootslack versehen

Beim Spalten und Aufbereiten von Brennholz entdeckt Fink in einem unscheinbaren Klotz plötzlich ein Objekt, das seine Fantasie anregt. Das Material, das Holz lebt für ihn weiter, bildet mit einfachen oder verwobenen, verwachsenen Strukturen plötzlich völlig neue Sichten.

Mit ein wenig Bearbeitung werden daraus Skulpturen, die im Freien oder im umgebenden Raum diese einzigartige Verbindung aus Material und menschlicher Empathie wiedergeben. Mit nur wenig Nacharbeit wird aus dem Baum, aus dem Stamm, aus dem Astwerk oder aus dem Fragment ein Objekt, das eine empathische Verbindung zum Betrachter schafft. 

Jedes Stück natürlich ein absolut einmaliges Kunstwerk, ein natürliches Kunstwerk, von der Natur erschaffen, von Fink entdeckt und präsentiert.

Die Vernissage zur Ausstellung dieser Kunstwerke wurde von Bürgermeister Joachim Förster eröffnet, der in seiner Ansprache eine breite Verbindung vom Holz zum Klima und Klimaschutz aufzeigte und damit den aktuellen Bezug herstellte. Das Foyer war mit Besucherinnen und Besuchern schon fast überfüllt, so stark war das Interesse an dieser ungewöhnlichen Ausstellung.

Bürgermeister Joachim Förster, Roland Fink

Auch Roland Fink ergriff das Wort und erläuterte den Weg vom Brennholz zum natürlichen Meisterwerk der Natur. Auch den Preis für die Skulpturen nannte er. Er liegt bei exakt 57 €, weil das der Preis für einen Raummeter Holz im Wald sei und mit ein bisschen Glück steckt in jedem Raummeter Holz ein Stück Holz, das sich für eine neue Skulptur eignet.

Violinistin Xin Schön

Musikalisch wurde die Vernissage untermalt von der chinesischen Violinistin Xin Schön, die zu Holz und Wald passende fernöstliche Weisen spielte. So die chinesische Volksweise “Fröhlich durch den Wald” und ein Stück aus dinem waldreichen Grenzgebiet zwischen Russland und China mit dem Namen “Freude auf den Frühling”. 


  • Die Ausstellung ist bis 31.10. während der üblichen Rathausöffnungszeiten zu besichtigen.
  • Kontakt: Roland Fink, Dreikönigsstraße 20, Nußloch – Mob.: 0171-8212809

 

 

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