Sonntag in Nußloch: Les Troubadours und Alexander Rajcsányi

Sonntag, 27. Januar, 17.00 Uhr, Gemeindebibliothek Nußloch

Konzert „Mich brennt‘s in meinen Reiseschuh’n“

„Weltmeisterlich“ sind wir Deutschen nicht nur (ab und an) im Fußball, sondern seit langem schon vor allem beim Reisen. Uns hat die Reiselust am Wickel und von der lassen wir uns nur allzu gerne gängeln. Haben Sie Lust auf eine Reise der ganz besonderen Art? Auf ein Reiseabenteuer im „Kopfkino“? Auf traumhafte Lieder, die die Seele streicheln?

Dann kommen Sie mit uns! Begleiten Sie Alexander Rajcsányi und die drei Troubadoure auf ihrer poetisch-musikalischen Tour durch Europa. Ihre Reise führt sie über Frankreich und England bis hinauf nach Schottland und über Böhmen, das nächtliche Wien, das Tessin und die Toskana bis nach Süditalien. Erleben Sie Begegnungen mit allerlei wunderlichen Zeitgenossen, das Eintauchen in großartige Landschaften und natürlich viele wunderschöne bekannte
und unbekannte Melodien, deren Texte von Liebe und Sehnsucht singen. Alexander Rajcsányis Gedichte und Geschichten runden diesen „Ohrenschmaus“ ab zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Dauer ohne Pause ca. 1 ½ Stunden


Les Troubadours

„Wir freuen uns, wenn unsere Musik gefällt, aber unser eigentliches Anliegen ist, damit den Gedanken der Völkerverständigung voran zu treiben.“ Les Troubadours

Die Liebe zur Musik und zu Frankreich führte 2009 die drei Troubadoure Achim Klotz (Gesang, Percussion, Trompete), Michael Reinig (Dudelsack, Mandoline, Banjolino, Chalumeau, Flöte) und Rudi Sailer (Akkordeon, Orgel) zusammen. Damals formierte sich die Gruppe zur musikalischen Ausgestaltung für diverse Veranstaltungen der beiden Städtepartnerschaften Leimen – Tinqueux und St. Ilgen – Tigy. Seither folgten unzählige Auftritte und Konzerte.

Alle drei Musiker sind schon seit vielen Jahren in verschiedenen Formationen und Stilrichtungen aktiv, was den besonderen Reiz ihres Repertoires und ihrer musikalischen Darbietung ausmacht. Dieses umfasst inzwischen mehr als 100 Titel für jeden Anlass.


Achim Klotz

sang und spielte in verschiedenen Musicals und Opern mit. Bis 2007 war er Sänger in den Extrachören am Nationaltheater Mannheim und am Stadttheater Gießen. Seitdem konzentriert er sich ausschließlich auf seine Solokarriere. Hier einige Stationen: Im Musical „Jesus Christ Superstar“ sang und spielte er den Judas. In Mozartopern den Pedrillio in einer Kurzfassung von „Die Entführung aus dem Serail“ und den Bastien aus „Bastien und Bastienne“. An der Sommeroper Bamberg den Parpignol und Alcindoro aus Puccinis Oper „La Bohème“.

Er ist Sänger und Gründungsmitglied der 20-er Jahre-Combo Metropolitan Express und der Troubardours, die mit französischen und deutschen Liedern begeistern. Regelmäßig ist er in Baden-Baden zu hören. Dort sang er Saint Saens Oratorio de Noel, Mozarts und Beethovens Missa in C, die Krönungsmesse, Bachs Magnificat, Händels Messias , M. Haydns Laudate Populi, J. Haydns Salve Regina und die Nelson Messe, mit der er im Jahre 2013 gemeinsam mit dem Stiftskirchenchor Baden-Baden auch in der Kathedrale von Monaco gastierte.

Zur stimmlichen Weiterbildung besuchte Achim Klotz Meisterkurse bei namhaften Sängern wie Anna Reynolds-Cox, Thomas Hampson, Barbara Bonney, Thomas Quasthoff und Brigitte Fassbender. Seit 2010 ist er regelmäßiger Teilnehmer an Meisterkursen von Hans Joseph Kasper.


Michael Reinig

Jahrgang 1955, begeisterte sich schon in seiner Jugend für das echte unverfälschte Volkslied – und blieb ihm seither treu. Denn „im Volkslied findet sich das pralle Leben mit all seinen Gefühlen und Sehnsüchten, Niederlagen und Hoffnungen – und das über viele Generationen hinweg“.

Seit über 30 Jahren spielt er in wechselnden Formationen bei Stadtfesten, auf regionalen und internationalen Folkevents in Deutschland und Frankreich zum „Bal Folk“ auf. Beharrlich weigert er sich übrigens, einen Kilt anzuziehen, denn „was ich spiele, ist keine schottische Highland-Pipe, sondern eine deutsche Schäferpfeife und hier bei uns ist Kilttragen einfach nicht üblich.“ 

Auf den Geschmack für dieses eher ungewöhnliche Instrument kam er übrigens in Zentralfrankreich beim internationalen Treffen der Dudelsack- und Drehleierspieler in St. Chartier. Seitdem haben ihn der herbe Charme und die archaische Kraft dieses uralten Instruments nicht wieder losgelassen, denn „der Dudelsack geht ans Gemüt“.


Rudi Sailer

1946 in Heidelberg geboren, in St. Ilgen aufgewachsen. Akkordeonunterricht schon vor der Einschulung. Mit 14 Jahren Orgelspiel bei Kindergottesdiensten; 2012 bereits 50-jähriges Organistenjubiläum. Als Gymnasiast und Student spielte er das Akkordeon in einer Tanzkapelle.

Realschullehrer i.R. (Deutsch, Sport, Musik); 1976 erstmals „Akkordeon – AG“ an der Realschule Walldorf, das erste Schulorchester in Baden-Württemberg. Zahlreiche Auftritte mit den Akkordeonschülern der RS Walldorf, auch der Musikschule Wiesloch, später der Musikschule Leimen bei vielen Festen und Veranstaltungen in der Region. Besondere Beachtung fand die musikalische Gestaltung mit klassischer Akkordeon-Musik bei vielen evangelischen und katholischen Gottesdiensten in St. Ilgen, Leimen, Walldorf und Umgebung, auch in den französischen Partnergemeinden Tigy, St. Max, Nizza, in Ruda Slaska (Polen) und Astoria (USA).

Seit vielen Jahren ist der ökumenische Weihnachtsgottesdienst am Heiligabend im Gefängnis Bruchsal-Kislau der Abschluss von über 50 Auftritten im Lauf eines Jahres. 


Alexander Rajcsányi

Der Autor Alexander Rajcsányi (sprich: Reutschani), aufgewachsen in Wertheim am Main, kam zum Studium nach Heidelberg. Realschullehrer i. R. (Deutsch und Kath. Theologie), 14 Jahre lang Schulbeauftragter der Erzdiözese Freiburg und zwei Jahre Schuldekan in Heidelberg. Er ist Autor etlicher Sachbücher für Lehrer und Schüler.

Seit 1989 sind seine Gedichte und Geschichten in Zeitungen, Zeitschriften, Lesebüchern, Kalendern, Anthologien und in vier eigenen Büchern veröffentlicht. Zahlreiche Sololesungen und Lesungen mit seiner Literatengruppe „Oktafeder“ (www.oktafeder.de). Seine Arbeiten wurden wiederholt mit Preisen ausgezeichnet.

Rajcsányis Texte handeln „von dir und von mir“ (Buchtitel) und von Gott und der Welt. Sie sind zart und zauberhaft, aufrüttelnd und komisch, bisweilen mit ironischem Biss. Wie durch einen „Zauberspiegel“ erzählen sie vom Wunder gelungener (Liebes-) Beziehungen, aber auch von der Gefahr ihres Scheiterns. Mit Leidenschaft und Zartheit, mit Wut und Ratlosigkeit, aber auch mit augenzwinkerndem Humor zeigen sie uns seine Perspektive auf die Dinge, die uns bewegen.

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