Fröhliche, humorvolle Angellocher Kerwe – „Sperrzeit-Kleber“ behinderten Kerweumzug

Angellocher Kerweborscht

(ckr – 29.8.23) Traditionell beginnt die Angellocher Kerwe mit der Rocknacht der Angellocher Kerweborscht. So wurde es auch in diesem Jahr in Eigenregie durchgeführt. Am Abend heizte die Band Steflex den Festplatz mächtig ein und die Angellocher starteten rockig in die Kerwe 2023.

Am Kerwesamstag begrüßte der Musikverein Gauangelloch um 17 Uhr musikalisch die Gäste und eröffnete damit das Fest. In diesem Jahr übernahm wieder Oberbürgermeister Hans Reinwald die Begrüßung. Sein Dank galt all den fleißigen Helfern, die mit großem Engagement dieses Fest erst zu dem werden ließ, was es in den nächsten Tagen werden sollte.

Oberbürgermeister Hans Reinwald, Kerwe Bürgermeister Dennis Arnold und Gemeinderat Richard Bader

Und auch wenn es Oberbürgermeister Reinwald nicht gefiel und er sogar versuchte, es zu „vergessen“, er musste den Stadtschlüssel an den Kerwe Bürgermeister Dennis Arnold übergeben! Unter den wachsamen Augen von Bürgermeisterin Claudia Felden und den Gemeinderäten Klaus Feuchter, Matthias Kurz, Laura-Alina Mühlbauer, Wolfgang Stern und Richard Bader ging die Herrschaft an die Kerweborscht, zumindest für die nächsten Tage. 

Doch bevor nun die Kerwe endlich richtig beginnen konnte, musste das Fass angezapft werden. Einige Kerwe Besucher werden sich sicher daran erinnern, dass dies im letzten Jahr nicht so einfach funktionieren wollte, wie gewünscht. Oberbürgermeister Hans Reinwald gab sich hoffnungsfroh in diesem Jahr mehr Erfolg zu haben als Bürgermeisterin Claudia Felden im letzten Jahr Glück. Er habe die Ferien genutzt, um zu üben, gab er zu und tatsächlich floss das Bier bereits nach dem 2. Schlag. Damit war endlich angezapft!

Kerwe vereint Kirche und Politik – Pastorin Dr Lerdon und Pfarrer Arul Lourdu mit OB Reinwald und Geimeinderat Richard Bader, am hinteren Tisch Gemeinderäte Wolfgang Stern, Klaus Feuchter und Laura-Alina Mühlbauer

Und jetzt konnte das Fest so richtig starten. Mit allerlei leckeren Angeboten musste niemand hungrig oder durstig wieder gehen. Von Chili con Carne und Heringsbrötchen über vegetarisches Essen und den traditionellen Pommes mit Feuerwurst waren die kulinarischen Möglichkeiten so reichhaltig wie selten zuvor.

Da stand auch die Getränkeauswahl in nichts nach. Der Sekt-Cocktail der Landfrauen fand ebenso Liebhaber, wie die internationalen Weine des GGG. Und Bier fließt ja auf der Kerwe bekanntlich immer.

Die Band Cracked Fire brachte die ausgelassenen Besucher noch ein wenig zum Toben, dann wurde es Zeit für die Sperrstunde. Nicht viel hat die Menschen auf der Kerwe gemeinschaftlich mehr verärgert, als die Regelungen, wann die Musik abzustellen war.

Am Sonntag war es dann wieder Zeit für den traditionellen Kerweumzug. Einigermaßen pünktlich um 13:15 Uhr zogen die dekorierten Wagen, Reiter und Bollerwagen durch die Straßen. Allen voran die diesjährige Kerweschlumpel „Mallorcinia“. Von ebendieser wird der aufmerksame Besucher später in der Ansprache des Kerwe Bürgermeisters Dennis Arnold noch erfahren, dass „sie leider versäumte, vom Ballermann geträumte“. Den Abschluss bildete die Krad-Staffel mit ihren tollen Kreidler Mopeds.

Einige Male wurde der Festzug von Sperrzeit-Aktivisten unterbrochen, die sich auf die Straßen „klebten“ und nur durch Flüssiges zu lösen waren. So kam der Kerweumzug erst mit einer großen Verspätung wieder zurück zum Ausgangspunkt.

(vlnr) Uwe Dietz, Britta Hauck, Antje Kurz, Andreas Damerow und Jürgen Schott

Um sich die Zeit zu vertreiben, bis auf dem Festplatz die Rede des Kerwe Bürgermeister begann, konnten die Besucher mit Kartoffelstempeln gemeinsam ein großes Laken gestalten und für die kleinen Besucher drehte sich ein Karussell.

Den Höhepunkt des Tages bildete die „Kerwered“ des Kerwe Bürgermeisters Dennis Arnold. Wochenlang gereimt und engagiert vorgetragen, bekamen die gespannten Zuhörer die Abrechnung mit dem Leben zu hören. Da wurde unter anderem in „Friday for Furniture“ der letzte Möbelkauf noch mal durchlebt, wenn das gute Stück ins Haus gelangen muss.

Ein Mädelstrip nach Mallorca musste ausführlich analysiert werden, gerade weil das Flugzeug ohne die Frauen abheben musste. Es gibt eben manchmal wichtigere Dinge zu tun, als stundenlang am Flieger zu warten. Und auch die Dringlichkeit von gewissen Geschäften wird in aller Deutlichkeit noch mal vorgetragen. Bis zum bitteren Ende. Wer da nichts zum Mitlachen gefunden hat, wird in seinem Leben wenig zu lachen haben.

Die anschließenden Darbietungen der Tanzgruppe „Steps to world Peace“ ernteten viel Applaus und so verging die Zeit bis zur bitteren Sperrstunde wie im Flug. Aber morgen ist ja auch noch ein (Kerwe)Tag.

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