Frösche-Prunksitzung mit OB Reinwald in der Bütt: Leimener Politisches Kabarett

(fwu – 18.2.19) Erstmals war bei der diesjährige Prunksitzung des KC Frösche in Sankt Ilgen nicht nur die Kurpfalzhalle mit über 500 Feierfreudigen  bis auf den letzten Platz ausgebucht, sondern auch die benachbarte Aegidiushalle mit einem alternativen Kinderbetreuung belegt, wie Sitzungspräsident Ralph Panzer bei seiner Begrüßung aller Gäste und Aktiven voller Freude feststellen konnte. Unter ihnen Oberbürgermeister Hans D. Reinwald, Bürgermeisterin Claudia Felden, Ehrenbürger Bruno Sauerzapf und so viele Mitglieder des Gemeinderates, dass nahezu Beschlussfähigkeit herrschte.

Oben auf der Bühne hatten traditionsgemäß die Elferräte der Frösche und ein Gast-Elferrat Platz genommen, der in diesem Jahr von der Pfaffengrunder Karnevalsgesellschaft. Das umfangreiche Abendprogramm begann pünktlich um 19:11 Uhr mit dem Einmarsch des Kurpfälzer Fanfarenzug unter der Leitung von Uwe Steinmann und aller Aktiven des KC Frösche.

Nachdem man sich so dem Publikum vorgestellt hatte war es an den Kleinsten und Jüngsten, nämlich der Minigarde, den Reigen der Auftritte zu eröffnen. Ihr Motto waren die Wikinger und entsprechend martialisch waren auch ihre Kostüme und Helme. Natürlich wurde ihr Auftritt von Dutzenden von Kameras ihrer stolzen Eltern festgehalten.

Die vielen prächtigen Kostüme der Aktiven, besonders der Tanzgarden, kosten natürlich recht viel Geld, das zum großen Teil von generösem Spendern, den Ehrensenatoren, aufgebracht wird. Diese versammelten sich auf der Bühne, wurden von Ralph Panzer einzeln vorgestellt und konnten sodann drei neue Ehrensenatoren in ihren Reihen begrüßen.

Traditionsgemäß wird den neuen Ehrensenatoren dabei die grüne Narrenkappe, die es unbedingt in Ehren zu halten gilt, verliehen. Die Neuzugänge bei den Ehrensenatoren waren Oberbürgermeister Hans Reinwald (vom dem später noch berichtet werden wird …), Simone Donath,  langjährige Trainerin und Aktive des Vereins und Pfarrer im Ruhestand Wolfgang Keller.  

Sodann hieß es „Bühne frei“ für den tänzerischen Auftritt von Sophie Heterle, die inzwischen zum Juniorenmariechen aufgestiegen ist und für ihren mit artistischen Einlagen gespickten Tanz viel Beifall erhielt.

Die 13-jährige Lara Panzer, die schon seit Jahren in die Bütt steigt und schon fast ein echter Profi ist, unterhielt anschließend das Publikum mit neuesten

Jasmin Fuchs

Lara Panzer

Erlebnissen einer jungen Dame, die „plötzlich“ nicht mehr ihren Vater für den tollsten und attraktivsten Mann auf der Welt hält, sondern nach neuen Erfahrungen und Erkenntnissen mit dem anderen Geschlecht trachtet,  wie sie dem Saal humorvoll zu berichten wusst. Papa-Panzer war ob dieser Neuigkeiten natürlich zutiefst getroffen und verfiel in eine ca. 4-sekündliche tiefe Depression, die aber sofort verflog, als er (und der ganze Saal) seiner Tochter Beifall für ihren tollen Auftritt spendete.

Heiko Maier

Annette Kinzel

Nach der Bütt war wieder Tanz angesagt: Juniorenmariechen Jasmin Fuchs hatte  die Bühne für sich allein und überzeugt mit akrobatischen Tanzeinlagen. In die Bütt stiegt dann der Wiesentaler Mundart-Comedian Heiko Maier der den dortigen Globus für den Mittelpunkt des Universums hält.  Die Krone des akrobatisch- artistischen Tanzes gebührte dann dem Auftritt des Aktivenmariechens Annette Kinzel.

OB Reinwald reimt

OB Reinwald singt

Ein echter Höhepunkt des Abends war der frisch gebackene Ehrensenator, Leimens Oberbürgermeister Hans Reinwald, der die Bütt erklomm und dort in bester karnealistischer Art ein politisches Kabarett aus der Leimener Lokalpolitik und dem Gemeinderat zusammenstellte und den frischen Wind, der seit seinem Amtsantritt weht, thematisierte. Hier sollen weiter alle an einem Strang ziehen, so sein Credo.

GemeindePIrat Frühwirt

Cowboy Feuchter

Auch so manchen Spitze in Richtung der anwesenden Gemeinderäte wurde abegfeuert, besonders Richtung „Cowboy Klaus Feuchter“ und „Pirat Ralf Frühwirt“ abfeuerte, die ihm im Rat oftmals Kontra geben. Die gereimte Büttenrede wurde dabei gesanglich vom OB mit dem Tote-Hosen Gassenhauer „An Tagen wie diesen“ unterbrochen, was bewies, dass das Stadtoberhaupt nicht nur krätigen Humor, sondern auch eine ebensolche Stimme hat. Für seinen zweiten Bütt-Auftritt – nach dem „Make Loome great again“ vor zwei Jahren – erhielt Reinwald krätigen Applaus.

Die Jugendgarde zieht auf!

Nach der Bütt gibt es Tanz“! Diese karnevalistische Grundregel wurde eingehalten und es wurde wieder voller auf der Bühne bei den farbenprächtigen und gelungenen Tanzauftritten der Jugendgarde.

Dirk Mattern (im fast durchsichtigen Négligé) und Klaus Häuseler

Noch weitaus stärker als bei den Federgewichten der Jugendgarde wurde die Bühne von zwei  echten Schwergewichten erschüttert: Dirk Mattern (im fast durchsichtigen Négligé) und Klaus Häuseler schwebten schwer verliebt umeinander und sangen den Ballermann-Hit von Roland Kaiser und Maite Kelly „Warum hast Du nicht nein gesagt“ und der passenden Textzeile „Mit einem Hauch von fast nichts an …“. Dabei kochte natürlich der Saal endgültig über die Stimmung siedete. Ergebnis: Dieser Auftritt musste gleich noch einmal wiederholt werden!! Und das Publikum stand auf Tischen und Bänken und feierte mit.

Juniorengarde

Prinzengarde

Leichtfüßig und artistisch präsentiert sich die Juniorengarde und die Lachmuskeln der  Zuschauer konnten sich ein wenig erholen. Nach der Junioren- ist immer auch vor der Prinzengarde, die anschließend auftrat.

– Teil 2 hier – 

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