Für einander da sein!
Gemeinde sein in Zeiten von Corona

(nw – 21.3.20) Der Elisabeth-Ding-Kindergarten ist geschlossen. Das Philipp-Melanchthon-Haus ist geschlossen. In der Mauritiuskirche dürfen auch keine Versammlungen und Gottesdienste stattfinden. Auch der Kirchengarten muss geschlossen bleiben. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Das öffentliche Leben und das Gemeindeleben stehen still. Und wir wissen noch nicht einmal ob und wie wir das Osterfest werden feiern können!

Trotzdem sind wir weiterhin eine christliche Gemeinde und wollen auch so erkennbar sein und im Vertrauen auf Gottes bleibende Zuwendung miteinander auf dem Weg sein. Wie kann das jetzt geschehen, ohne Versammlungen und Gottesdienste?

Das Gebet ist eine wichtige Stütze der Gemeinschaft. Wir werden es in nächster Zeit nicht mehr gemeinsam in der Kirche tun können. Aber wir können es trotzdem gemeinsam tun. Schon immer läuten morgens um 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und abends und 18:00 Uhr die Glocken der Mauritius-Kirche und laden zum Gebet und zum Innehalten ein.

Zur Gebetszeit um 18:00 Uhr, wenn die Glocken läuten, werden täglich Pfarrerin Natalie Wiesner, Pfarrerin Lena Hupas oder Kirchengemeinderäte (jeweils im Wechsel) in der Kirche sein, beten und alle Gebetsanliegen, die ihnen anvertraut werden, im Gebet vor Gott bringen. (Siehe unten)

Alle Menschen der Gemeinde und darüber hinaus sind eingeladen zu dieser Zeit zu Hause eine Kerze zu entzünden, ins Fenster zu stellen und das Vater unser und/oder ein anderes Gebet zu sprechen.

Für die Sonntage wollen wir Hausandachten vorbereiten, die dann im kleinsten Kreis zu Hause gefeiert werden können. Das kann dann zum Beispiel sonntags um 12:00 Uhr geschehen, wenn die Glocken läuten.

So bleiben wir verbunden im Gebet, im Feiern und Brot brechen (Apostelgeschichte 2,42), auch wenn wir uns in dieser Zeit nicht versammeln dürfen.

Wir wollen uns für die Schwächsten einsetzen und weiterhin für alle da sein, die unsere Hilfe brauchen. Unter der Telefonnummer des Familienzentrums Q21, können sich Menschen melden, die nicht mehr selbst einkaufen und andere Dinge erledigen können.

Wer sich informieren möchte, kann jederzeit unsere Homepage besuchen. Sie wird in nächster Zeit täglich aktualisiert, mit geistlichen Impulsen und anderen Informationen und Angeboten für alle Altersstufen. Dort finden Sie auch Informationen zu zentralen Angeboten der EKD, der Landeskirche.

Für Menschen, die sich einsam fühlen und ein Gespräch wünschen, bietet Pfarrerin Natalie Wiesner Montag bis Freitag in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr eine Telefon-Sprechstunde an.

Und natürlich sind Pfarrerin Hupas und Pfarrerin Wiesner auch als Seelsorgerinnen weiter für alle da, die es brauchen. Menschen in Trauer werden persönlich begleitet. Trauerfeiern werden stattfinden, wenn auch im kleinsten Kreis. Die Verstorbenen können im Gottesdienst nicht mehr verlesen werden und für die Angehörigen kann auch nicht mehr gebetet werden. Deswegen veröffentlichen wir mit dem Einverständnis der Angehörigen in der Rathaus-Rundschau die Namen der Verstorbenen und befehlen sie so der Fürbitte der Gemeinde an.

Und auch für Menschen in anderen Notlagen und Gesprächsbedarf ist das Pfarramts-Team da. Bitte seien Sie achtsam mit sich und mit anderen. Sorgen Sie füreinander in Ihren Familien und schauen Sie, ob jemand in der Nachbarschaft Hilfe benötigt. Falls Sie selbst keine Hilfe leisten können, verweisen Sie auf unsere Hilfeangebote.


Gebetsanliegen:

Bitte legen Sie Ihre Gebetsanliegen und/oder die Namen der Personen, für die gebetet werden soll, in einem verschlossenen Umschlag und werfen in ein in den Briefkasten des Pfarramts, Kapellengasse 1, Leimen.

Oder schreiben Sie eine email an Pfarrerin Natalie Wiesner: [email protected]

Gerne können Sie uns Ihre Gebetsanliegen auch telefonisch während der Sprechzeiten mitteilen. Bitte teilen Sie uns auch mit, ob einmalig oder über einen längeren Zeitraum für das Anliegen oder die Person gebetet werden soll.


Hilfetelefon:

Sie wohnen in Leimen, können nicht einkaufen aus welchen Gründen auch immer? Gerne unterstützen wir Sie bei Einkäufen oder anderen Besorgungen. Melden Sie sich telefonisch oder per Email.

Q21 Evangelisches Familienzentrum

Mail: [email protected]

Telefon: 06224/766347 (Ansprechpartnerin Claudia Neininger-Röth)

Unkompliziert und bargeldlos, überweisen Sie uns das Geld für den Einkauf. Sie erhalten von uns bei Lieferung einen Überweisungsträger. Oder Sie überweise im Voraus: Bankverbindung IBAN 14 6729 2200 0000 200 409

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