Ganz großes Kino: Sandhausen siegt 4:3 gegen Union Berlin – OHNE Elfmeterschießen!

5476 - SVS vs Union Einlauf

Der Einlauf der Mannschaften vor dem Spiel

(fwu – 2.8.15) So ein Ergebnis von 4:3 assoziiert man als Fußballfan nahezu automatisch mit einem Elfmeterschießen. Aber im Hardtwald wurde dieses Ergebnis in einem intensiven und spannungsreichen Spiel in der regulären Spielzeit erreicht! Mit dem glücklicheren Ausgang für den SV Sandhausen, der damit einen perfekten Saisonauftakt hingelegt hat. Auswärtssieg gegen Braunschweig. Heimsieg gegen Union Berlin. Wirklich SUPER!

Die Torfolge ließ die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle erleben.

1:0 durch Wooten bereits in der 21. Minute – das läuft gut!

1:1 – 41 Minute. Kurz vor der Pause. Nicht gut.

1:2 – Union geht in Führung. Gar nicht gut

2:2 – 70 Minute. Der SVS berappelt sich. Ausgleich!

2:3 – Die direkte Erwiderung: Union legt wieder vor. Geht noch was?

3:3 – Tor durch Bouhaddouz in der 80. Minute (Foulelfmeter). Das gibt’s doch garnicht, oder?

4:3 – Hübner erzielt den goldenen Treffer. Die Zuschauer sind vollkommen aus dem Häuschen.

Der SVS rettet den Sieg über die Zeit! So ein Spiel ist die perfekte Werbung für den Fußball am Hardtwald!

Der SV Sandhausen steht momentan auf dem 5. Tabellenplatz! Trotz der 3. Punkte Abzug. Unglaublich!

Als SVS-Fan schaut man auch ungläubig auf die Tor-Tabelle: Schon 7 Tore geschossen! Genau soviel, wie der Spitzenreiter! Davon allein 3 Tore von Andrew Wooten, der damit hinter Nils Petersen (SC Freiburg, 4 Tore) der bisher zweitbeste Torschütze der Liga ist. Wenn das so weitergeht, bekommt Wooten noch richtig dicke Oberarme (… nach jedem Tor macht er sofort ein paar Liegestütze!).

Der Spielbericht des SV Sandhausen folgt in Kürze!

Verrückt – SVS zeigt sich gegen Berlin trotzig und siegt nach zweimaligem Rückstand mit 4:3

Sandhausen (mab). Das erste Heimspiel des SV Sandhausen in der neuen Saison hatte es in sich: Gegen den 1. FC Union Berlin sahen die Zuschauer im Hardtwaldstadion sieben Tore, wobei sich die Elf von Trainer Alois Schwartz trotzig zeigte und nach zweimaligem Rückstand mit 4:3 (1:1) die Oberhand behielt. „Ich muss da weitermachen, wo ich in Braunschweig aufgehört habe: Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen“, sagte Schwartz.

Denn: „Normalerweise kommst du da nicht mehr zurück“, sagte Schwartz und spielte auf den abermaligen Nackenschlag beim 2:3 (71.) durch Damir Kreilach an. Eben hatte das SVS-Team den 1:2-Rückstand durch Andrew Wootens Treffer ins 2:2 (70.) verwandelt – und schon sahen sich Kapitän Stefan Kulovits und Co. erneut im Hintertreffen. Die Heimelf am Hardtwald kam allerdings zurück – und wie. Der eingewechselte Ranisav Jovanovic setzte zum Flachschuss an und wurde von Benjamin Kessel gefoult. Der Unparteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Und Aziz Bouhaddouz ließ sich nicht zweimal bitten, schoss überlegt flach rechts neben den Pfosten: 3:3 (80).

Der SVS hatte Lunte gerochen und strebte weiter gen Gehäuse der Eisernen. Die vierte Ecke für die Heimelf trat Kevin Kratz und sein Ball landete genau auf dem Kopf von Florian Hübner, der zum 4:3 (85.) einnickte. Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Kreilach setzte einen Schuss an die Latte (89.), ehe Robert Zillner Bouhaddouz bediente, der in Union-Schlussmann Daniel Haas seinen Meister fand (90.+1).

Am Ende der Partie des 2. Spieltags in der 2. Bundesliga hatte der SVS nochmals zu seiner Linie gefunden, die das Schwartz-Team zu Beginn präsentiert hatte. „In den ersten 30, 40 Minuten hatten wir mehr vom Spiel“, sagte Schwartz. In der Tat zeigte Sandhausen einige vielversprechende Angriffe und ging folgerichtig mit 1:0 (21.) durch Wooten in Führung. Das 1:1 (41.) durch Sören Brandy geriet zum Ausgleich eher aus dem Nichts. Zuvor hatten sich die Hausherren beim doppelten Schuss-Wechsel von Philipp Klingmann näher am zweiten Tor befunden (39.).

Nach dem Pausengetränk wurde die SVS-Mannschaft bei einer Ecke kalt erwischt. Brandy verlängerte am ersten Pfosten und Kreilach drückte das Leder am zweiten Pfosten vollends zum 1:2 (55.) über die Linie. „Dass wir bei einem Standard ein Tor bekommen, passiert und selten“, sagte Schwartz, „aber die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen, das hat man gesehen“.

SV Sandhausen: Knaller – Klingmann, Kister, Hübner, Paqarada – Linsmayer (69. Jovanovic), Kulovits – Wooten (90. + 1 Schulz), Kratz, Kosecki (78. Zillner) – Bouhaddouz

Union Berlin: Haas – Trimmel, Kessel, Schönheim – Fürstner – R. Korte (62. Quiring), Daube (64. Leistner), Kreilach, Thiel – Wood (78. Skrzybski), Brandy

Tore: 1:0 Wooten (21.), 1:1 Brandy (41.), 1:2 Kreilach (55.), 2:2 Wooten (70.), 2:3 Kreilach (71.), 3:3 Bouhaddouz (80., Foulelfmeter), 4:3 Hübner (85.).

Schiedsrichter: Thorben Siewer (Drolshagen)

Zuschauer: 4.753

 

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