Gasthaus „Zum Bären“: Klare Positionierung überzeugt die Gäste

Benjamin Stalf, Frank Timmers (Stadtmarketing), Anika Jäger

(fwu) Das traditionelle Gasthaus „Zum Bären“ im Zentrum Leimens hat unruhige Zeiten hinter sich. Wie beim „Fischerstübchen“ und „Zum Schwanen„, die momentan beide (mal wieder) geschlossen sind, hatten  auch im Bären verschiedene Pächter hintereinander keinen nachhaltigen Erfolg gehabt.

Seit dem 6. Juni 2012 ist nun der Bär (wieder)  in neuen Händen. Das Pächterpaar Benjamin Stalf und Anika Jäger verfügt über mehr als 10 Jahre internationale Berufserfahrung im Hotel- und Gaststättengewerbe und ist nicht blauäugig an die Sache herangegangen. Sie hatten bereits vor der Übernahme den Gastronomiemarkt in Leimen analysiert und eine klare Positionierung für den Bären im Blick. Benjamin Stalf ist zudem  in Leimen aufgewachsen und kennt sich somit lokal bestens aus.

Was Leimen nach Ansicht der neuen Pächter fehlte, war ein zentral gelegenes Angebot gehobener gut-bürgerliche deutsche Küche und regionaler bzw. saisonaler Speisen. Neben der besonders zentralen Lage muss die Qualität der Speisen die Kundschaft überzeugen und dauerhaft gewinnen, so Stalf. Mit Georg Gross sei dafür zudem der richtige Küchenchef engagiert worden. Dieser verfüge über mehr als 40 Jahre Berufserfahrung und sei in der Region nun wirklich kein  Unbekannter, da er unter anderem bereits  in der Rohrbacher Traube und im Ritterbrauhaus in Schwetzingen überzeugt habe.

Politprominenz im Gasthaus „Zum Bären“ während der Kerwe. V.r.n.l.: MdB Dr. Stephan Harbarth, Pächter Benjamin Stalf, MdL Karl Klein, Erster Bürgermeister a.D. Bruno Sauerzapf

Dieses Gesamtkonzept kann nach nunmehr vier Monaten als erfolgreich angesehen werden. Laut Jäger/Stalf konnten viele Leimener vom Angebot des Bären überzeugt werden und die Zahl der Stammgäste wächst.

Geholfen hat zudem der schöne Sommer, in dem der in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz gelegene Biergarten ein weiterer Publikumsmagnet war. Besonders während der Leimener Kerwe seien viele Kewebesucher „hereingestolpert“ und überrascht gewesen, daß sie bisher einen solch schönen Biergarten und ein solch gepflegtes Restraurant nicht „auf dem Schirm“ hatten. Mehrere Konzerte mit Uwe Janssen & Band hätten den Bekanntheitsgrad des neuen Bären ebenfalls enorm erhöht.

Die wöchentlich wechselnde Tageskarte mit preiswerten Gerichten habe auch viele Kunden (wieder) in den Bären geführt. Bei Preisen für die Tagesgerichte ab 6,50 € würden viele den Bären einfach einmal ausprobieren und könnten dann durch die gebotene Qualität überzeugt werden. Gerade traditionelle Gerichte aus  „Mamas“ Küche stießen heute (wieder) auf eine große Resonanz, da leider oft in den Haushalten selbst die Zeit für  Gerichte wie z. B. Rindsrouladen fehle, erläuterten die neuen Pächter.

Nach diesen positiven Erfahreungen  sind Benjamin Stalf und Anika Jäger mit der bisherigen Entwicklung zufrieden, die voll im Rahmen ihrer Planung liegt. Das wiederum ist gut für Leimen, denn ein gut geführtes und überzeugendes Gasthaus „Zum Bären“ ist gerade für den innerstädtischen Bereich rund um die Rathausstraße (Altstadtsanierungsgebiet), in dem andere Objekte leerstehen und keine Verwendung finden, ein gehobener Kristallisationspunkt. Durch die anstehenden Sanierung der Rathausstraße zwischen Einmündung Hessengasse und Turmgasse wird der Bereich weiter aufgewertet und mit dem (möglicherweise stattfindenden) Neubau des Rathauses wird die Altstadt bis Ende 2014 kaum wiederzuerkennen sein. Gute Aussichten also!

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