Gespräch der CDU Kreistagsfraktion mit Kreisjugendring Rhein-Necker

Nico Alt, Geschäftsführer des KJR, begrüßte die CDU Kreistagsfraktion zu einem Informationsaustausch in den Räumen des Kreisjugendringes (KJR) in Wiesloch. Der KJR ist ein Zusammenschluss von 27 Jugendverbänden im Rhein-Neckar-Kreis. Er vertritt die in Verbänden organisierte Jugendarbeit und setzt sich für die Schaffung und den Erhalt optimaler Rahmenbedingungen ein. Außerdem vertritt der Kreisjugendring Rhein-Neckar die Jugendverbände in der Öffentlichkeit und trägt zur Sensibilisierung für Themen der verbandlichen Jugendarbeit bei.

CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Sauerzapf

Bei dem Austauschgespräch mit der CDU Kreistagsfraktion wurden die Themen Kindesschutz, Zuschussentwicklung, 1. Hilfekurse, Fortbildungsprogramm besprochen. Lediglich ein Verband hat keine Vereinbarung mit dem Kreisjugendring getroffen, jedoch will der Kreisjungendring für alle Verbände da sein und wird auch zukünftig für eine Mitgliedschaft werben – besonders im Hinblick auf Fördermittel. Denn um Fördermittel zu bekommen, muss man Mitglied sein. Zukünftig werden, nach Vorgabe des Jugendamts Rhein-Neckar, nur noch Mitgliedsverbände gefördert, die eine Vereinbarung zum Kinderschutz nach §72a SGB VIII unterschrieben haben. Der Vorschlag für die Verteilung der Zuschüsse des Rhein-Neckar-Kreises in Höhe von 118.000 € jährlich wird vom Kreisjugendring insbesondere für Freizeitaktivitäten und Schulungen inhaltlich geprüft, dem Jugendhilfeausschuss vorgeschlagen und von ihm verabschiedet. Über eine Erhöhung des Kreiszuschusses, der seit 2012 unverändert gewährt wird, sollte nachgedacht werden.

Nico Alt machte die Kreistagsmitglieder darauf aufmerksam, dass es in der Vergangenheit immer wieder mit der Abgabefrist 30.9. Probleme gab, weil der Vorlauf für die Anträge zu kurz ist und deshalb immer wieder als Tischvorlage im den Jugendhilfeausschuss beraten wurde. Diese Praxis sollte zukünftig verändert werden, denn für die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die während den Sommerferien in den Freizeiten engagiert sind, gibt es zeitlich Engpässe bei der Abgabefrist. Weiterhin wurde das Thema Datenschutz angesprochen, das von den Verbänden mit Unsicherheiten zu bewältigen ist. Außerdem sind die Kosten für die Unterkünfte und Teilnehmertage sind deutlich gestiegen.

Die Jugendbeteiligung am kommunalen Geschehen ist für den Kreisjugendring ein wichtiges Thema. Von den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis haben 13 Jugendgemeinderäte. Für den Kreisjugendring ist es ein wichtiges Anlagen, die Beteiligung der Jugendlichen am örtlichen Geschehen zu wecken. Bei Probeabstimmungen in verschiedenen Versammlungen wurde festgestellt, dass bei Jugendlichen das Wählerverhalten sich kaum vom Wählerverhalten bei Erwachsenen unterscheidet.

Fraktionsvorsitzender Bruno Sauerzapf war beeindruckt von dem Engagement des Kreisjugendrings und sagte zu, die vorgebrachten Anliegen eingehend zu prüfen.

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