Gewichtheben: AC Germania unterliegt trotz Spitzenleistung knapp in Roding

Roding gewinnt mit 758,8 : 698,8 Relativpunkten.

(bb – 8.10.18) Während in der Disziplin Reißen schnell klar war, wer hier die Nase vorn hat und den Punkt erringt, wurde es in der Disziplin Stoßen nochmal richtig spannend.

Doch der Reihe nach. Der 1. Block der Bayern hatte mit den beiden Damen A. Jahn und T. Voit sowie Hans Brandhuber gleich zu Beginn die Richtung vorgegeben, während sich beim AC Sergej Dundukov, der erst im 3. Versuch die Hantel zur Hochstrecke brachte, sowie Eugen Hrabrov mit guten 97 kg im 3. Versuch und der glänzend in den Wettkampf startende Bryan Horr (praktisch ohne Training aufgrund seines Meisterlehrgangs zum Mechatroniker) mit starken 100 kg im Reißen die  eigenen Erwartungen Dundukov und Hrabrov ) nicht ganz erreichten.

Am Ende lag Roding dadurch schon fast uneinholbar vorn und Simon Brandhuber unterstrich zu Beginn des 2. Blocks erneut seine grandiose Form indem er seine Bestleistung in dieser Disziplin auf 143 kg schraubte. 

Doch auch der 2. Block der Germanen sorgte für Erstaunen beim fachkundigen Publikum, denn nach den technisch brillanten Versuchen von Robby Behm wollten die beiden WM-Kandidaten im Team der Germanen nicht nachstehen, während Georgi Shikov leider knapp an seiner Anfangslast von 165 kg „hängen“ blieb, begann die Show von Vasil Gospodinov. Nach 170 kg im 1.Versuch steigerte er gleich um 11 kg auf 181 kg. Im 2. Versuch noch knapp verfehlt powerte er dieses Gewicht im 3. Versuch in die Wertung.

Im Stoßen dann praktisch fast die gleiche Chronologie und alle 3 Heber des 1. Blocks  mußten ihre 3. Versuche fallen lassen (hätte nur einer seinen letzten Versuch in die Wertung gebracht, wer weiß, ob’s dann gereicht hätte?). So aber zogen die Rodinger gleich wieder davon und konnten im 2. Block einen großen Vorsprung rausholen, der aber zum Erstaunen aller vom 2. Block der  Germanen  mit starken (R. Behm) bis sensationellen Steigerungen (Shikov/215 kg und Gospodinov/223 kg) bis auf 3,5 Punkte schmolz.

Die Spannung im Saal war spürbar, denn dieser 3,5 kg-Vorsprung, herausgeholt im letzten Versuch von Gregor Nowarra, lag nun in der Hand von Georgi Shikov der tatsächlich 220 kg forderte, die er dann zwar ausstieß, aber leider nach hinten fallen lassen mußte.

Grenzenloser Jubel auf Seiten der Bayern, doch auch die Germanen waren hochzufrieden, denn sie hatten sich teuer verkauft und die Schallmauer von 700 Punkten nur um 1,2 Punkte verfehlt und Gospodinov ist mit seinen 197 Punkten sicher der, oder einer der Top-Heber dieses Wochenendes.

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