Goldene Konfirmanden im Rathaus Sandhausen

360 - Goldene Konfi SA(gvs – 20.4.13) Am 15. April 2013 wurden die Goldenen Konfirmanden am vierten Tag ihrer Feierlichkeiten von Bürgermeister Georg Kletti im großen Sitzungssaal empfangen. Unter den 41 Jubilaren waren 27 Frauen und 14 Männer sowie 14 katholische Mitschülerinnen und Mitschüler des Jahrgangs 1948/49.

Zwar sei es schwer, den Sandhäuserinnen und Sandhäusern etwas Neues über ihre Heimatgemeinde zu erzählen, trotzdem wolle er ihnen Sandhausen einmal aus einem anderen Blickwinkel präsentieren. Mittels Schaubildern dokumentierte er den Wandel, den die Gemeinde in den letzten fünfzig Jahren vom Dorf zur heutigen Großgemeinde durchlaufen hat. In diesem Zeitraum habe Sandhausen seine Einwohnerzahl rund verdreifacht und die besiedelte Fläche sei auf das Vierfache angewachsen. Die steigenden Einwohnerzahlen gingen dabei mit hohen Investitionen der Gemeinde Sandhausen in die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen einher. Zwei Schaubildern schenkte der Bürgermeister dabei besondere Beachtung: zum einen dem stetig ansteigenden Anteil der über 70-Jährigen in der Gemeinde und zum anderen der Darstellung, wie sich die Zahl der Kinder unter drei Jahren in Sandhausen ständig verringere. Sandhausen sei auf dem Gebiet der Betreuungseinrichtungen für Kinder vorbildlich ausgestattet; die demografische Entwicklung, die in der gesamten Bundesrepublik zu verzeichnen sei, gebe für die Zukunft aber Anlass, sich vermehrt Gedanken über Betreuungs- und Tageseinrichtungen zu machen.

Kletti verschwieg auch nicht, dass die Zeiten, in denen die Gemeinde Sandhausen über einen prall gefüllten Sparstrumpf verfügte, vorbei sind. Es gelte weiterhin, den eingeschlagenen Sparkurs, den Gemeinderat und Verwaltung gemeinsam verfolgten, beizubehalten. Dabei setze er auch auf das Verständnis der Bürgerschaft, dass manche gewünschte Maßnahme nicht sofort umzusetzen ist. Dass sich in Sandhausen trotzdem in naher Zukunft einiges tun werde, belegte Kletti mit einem Ausblick auf die Zukunft: So werde man sich u.a. um die Betreuungseinrichtungen kümmern und für Kinder unter drei Jahren 40 zusätzliche U3-Plätze schaffen. Desweiteren wird man sich mit der Sanierung von Straßen, Kanälen, Vereinshäusern und der alten Synagoge beschäftigen, einen Drogeriemarkt verwirklichen sowie die energetische Sanierung der Gemeinde fortführen.

Der informativen Präsentation schloss sich ein Sektempfang an, bei dem jeder Jubilar eine Flasche Gemeindesekt als Präsent mit nach Hause nehmen durfte, bevor man schließlich die Feierlichkeiten im Restaurant „Deutscher Kaiser“ in St. Ilgen bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen ließ.

 

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