HeidelbergCement Technology Center – Grundsteinlegung für neues Laborgebäude

(hdc – 5.5.15) Am 4. Mai fand im feierlichen Rahmen und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfgang Ernst und Bürgermeisterin Claudia Felden die Grundsteinlegung für das neue Laborgebäude des HeidelbergCement Technology Centers statt. Auf dem Gelände an der Rohrbacher Straße in Leimen, direkt neben dem Portland Forum und gegenüber dem Zementwerk, ent­steht derzeit ein neues Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 7.200 m² für Labor- und Büroräume sowie Lagerflächen.

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HeidelbergCement Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Scheifele

Für den HeidelbergCement Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernd Scheifele ist der Neubau ein wichtiges Signal für die Zukunft: „Wir wollen mit unserem neuen Labor- und Bürogebäude ein Leuchtturm­projekt für die Forschung in unserer Industrie schaffen. Heute sind in zunehmendem Maße innovative Produkte und Anwendungen für das Bauen der Zukunft gefragt, die den steigenden Anforderungen in Sa­chen Schnelligkeit, Ressourcen-Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht werden. Mit unserem neuen Forschungszentrum soll ein attraktiver und anregender Campus für die Forscher und Mitarbeiter von Heidel­bergCement entstehen.“

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Oberbürgermeister Wolfgang Ernst mit „Rotem Punkt“

Auch die Vielfältigkeit und Ästhetik der eigenen Baustoffe soll mit dem neuen Gebäude, das Platz für rund 170 Mitarbeiter bietet, gezeigt werden: Unter anderem wird die Sichtbetonschale der Sandwich-Fas­sadenkonstruktion mit von HeidelbergCement geliefertem Zement gefertigt. Und auch im Inneren wird viel Wert auf die Gestaltung und den innovativen Einsatz der eigenen Produkte gelegt: So werden bei­spielsweise der Eingangsbereich und die allgemein zugänglichen Aufenthaltsbereiche mit Sichtbeton gestaltet und die Betondecken in den Bürobereichen mit einer oberflächennahen Betonkern-Aktivierung geheizt und gekühlt.

5119 - HTC HeidelbergCement - Grundsteinlegung - 1Am 28. Oktober 2014 hatten der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Scheifele und Heinz Scheidel, Geschäftsführender Gesellschafter der Diringer & Scheidel Unternehmensgruppe den Generalübernehmer-Vertrag unterzeichnet. In sehr kurzer Zeit, von Anfang November bis 26. Januar 2014, wurde der siegreiche Wettbewerbsentwurf des Kas­seler Büros HHS Planer + Architekten AG zur Baueingabereife ge­führt. Bereits am 8. April 2015 erteilte das Baurechtsamt der Stadt Leimen die Baugenehmigung. Schon zuvor konnte mit den Arbeiten für die neuen Mitarbeiterstellplätze und die Parkplätze des Portlandforums entlang des Oberklamwegs begonnen werden.

5119 - HTC HeidelbergCement - Grundsteinlegung - 7Unmittelbar im Anschluss an die Grundsteinlegung wird mit den Ar­beiten an der Bodenplatte begonnen. Der Keller wird herkömmlich in Betonbauweise erstellt. Ab dem Erdgeschoss werden die Außen­wände als Betonsandwich-Elemente von der Firma Dressler aus Aschaffenburg geliefert und montiert. Die Treppenhäuser mit Auf­zugsschächten, die Stützen und die Decken werden parallel dazu in Ortbetonbauweise betoniert.

Noch vor Jahresende soll der Rohbau fertiggestellt sein, dann beginnt der Innenausbau. Die Fertigstellung des neuen Labor- und Büroge­bäudes des HeidelbergCement Technology Centers wird im Spät­sommer 2016 sein.


Grußwort von Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender HeidelbergCement

Ich freue mich, Sie im Namen von HeidelbergCement zu unserer heutigen Grundsteinlegung für unser neues Büro- und Laborgebäude begrüßen zu können. Wir gestalten die Feier zwar in einem kleinen Rahmen, dennoch ist dieser symbolische Akt der Grundsteinlegung für uns ein wichtiger Startschuss zu einem Neubau, der intern schon seit Langem immer wieder diskutiert wurde.

Gestatten Sie mir vorab ein paar kurze Hinweise aus Sicht des Bauherren. Unser Tochterunternehmen, das HeidelbergCement Technology Center (HTC), wurde 1996 gegründet. In Leimen ist der Sitz sowohl des für die Konzernregion Zentraleuropa-Zentralasien zuständigen HeidelbergCement Technology Centers als auch für das HTC Global mit seinen Konzernfunktionen Geologie, Engineering (Projekte) sowie technisches Training und Reporting. Hier sind auch unsere weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen Zement, Beton und Zuschlagstoffe konzentriert.

Das Unternehmen HeidelbergCement ist in den letzten Jahren weiter gewachsen und insgesamt internationaler geworden. Gleichzeitig haben sich auch die Ansprüche unserer Kunden geändert. Gefragt sind heute neue Produkte und Anwendungen für das Bauen der Zukunft, die den steigenden Anforderungen in Sachen Schnelligkeit, Ressourcen-Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht werden.

Der Druck in der Zementindustrie, CO2 zu verringern und natürliche Ressourcen zu sparen, wird zukünftig zu einer weiteren Reduzierung des Klinkerfaktors beim Zement führen. Es werden neue Produkte entwickelt, die im Wettbewerb zu den konventionellen, klinkerbasierten Zementen stehen. Parallel dazu wird der Zement-Herstellungsprozess durch neue Varianten beim Rohmaterial, wie z.B. Flugasche, Hüttensand sowie durch immer neue Brennstoffe ständig komplexer. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, verstärken derzeit viele Zementhersteller ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Deshalb ist jetzt aus unserer Sicht der richtigen Zeitpunkt für einen Neubau, in dem unsere Labor- und Forschungsbereiche angemessenen Raum finden.

Wir haben uns für ein multifunktionales Labor- und Bürogebäude entschieden, das auf rund 7.200 m² künftig Platz für rund 170 Mitarbeiter bietet. Die Investitionssumme wird rund 20 Millionen Euro betragen. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen, sich kreativ entfalten und untereinander austauschen können. Wir haben daher über einen vorgeschalteten Architektenwettbewerb nach einem Entwurf gesucht, der einerseits kurze Wege ermöglicht, also entsprechend kompakt sein sollte, und andererseits auch das offene und kreative Flair eines Campus ausstrahlt.

Der siegreich aus dem Wettbewerb hervorgegangene Entwurf stammt aus dem Hause HHS Architekten in Kassel. Die Diringer & Scheidel Bauunternehmung GmbH aus Mannheim ist als Generalübernehmer für die komplette Abwicklung, inklusive der Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie der schlüsselfertigen Ausführung verantwortlich.

Mit dem Neubau wollen wir natürlich auch eine Visitenkarte für unser Unternehmen schaffen. Deshalb zeigen wir sowohl Innen als auch Außen die Vielfältigkeit und Ästhetik unseres Baustoffs Beton. Für die Umsetzung von Innovationen sorgen wir ebenfalls, indem wir die Bürobereiche mit einer oberflächennahen Betonkern-Aktivierung der Decken heizen und kühlen. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Herrn Oberbürgermeister Ernst von der Stadt Leimen für die Unterstützung bei der Umsetzung unseres ambitionierten Zeitplans.

Nachdem wir mit Diringer & Scheidel am 28. Oktober 2014 den Generalübernehmer-Vertrag unterzeichnet hatten, wurde in sehr kurzer Zeit der Wettbewerbsentwurf zur Baueingabereife geführt. Bereits am 8. April 2015 erteilte das Baurechtsamt der Stadt Leimen die Baugenehmigung. Noch vor Jahresende wollen wir den Rohbau fertiggestellt haben, um dann mit dem Innausbau und der Einrichtung zu beginnen. Unser Ziel ist die Fertigstellung des neuen Labor- und Bürogebäudes im Spätsommer 2016.

Ich wünsche allen an unserem Neubau Beteiligten ein unfallfreies und gutes Gelingen!

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