Hohe Auszeichnung für HeidelbergCement AG: Unternehmen wird „Partner der Feuerwehr“

7976-hdzement-ffw-3(mu 12.10.2016) Es ist eine seltene Auszeichnung, die Werksleiter Dr. Ulrich Schneider im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Werk Leimen entgegen nehmen konnte. Der Kreisfeuerwehrverband Rhein-Neckar verlieh dem Unternehmen auf Vorschlag der Wehren in Leimen, Nußloch, Oftersheim, Rauenberg, Sandhausen und Wiesloch-Schatthausen das Förderschild „Partner der Feuerwehr“ und würdigte damit das vorbildliche Verhalten des Werks, das seine Mitarbeiter für ihren verdienstvollen Einsatz auch während der Arbeitszeit freistellt.

Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen sehr stark bei der Ausbildung der Feuerwehren im Kreis. Übungen auf dem Werksgelände sind für die örtlich zuständigen Feuerwehren nach Absprache jederzeit möglich, so dass sich die Feuerwehrleute ständig im Training halten können. Das Werk stellt hierfür nicht nur die erforderlichen Flächen samt den Einrichtungen und Objekten, sondern auch ein Übungsgerüst kostenfrei zur Verfügung.

Oberbürgermeister Hans Reinwald würdigte in seiner Laudatio nicht nur den heute leider nicht mehr selbstverständlichen Einsatz der Feuerwehrleute zum Wohle der Allgemeinheit, sondern auch und gerade Arbeitgeber wie HeidelbergCement, die es als ihre Pflicht ansehen, Mitarbeiter auch für diese Arbeit freizustellen, selbst wenn mitten in der Schicht der Alarm auslöse. Vielfach stoße dies andernorts immer wieder auf betriebliche Einwände und verhindere so einen schnellen und damit effektiven Einsatz der freiwilligen Wehr.

Bernd Guthier, der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende, überreichte im Namen der genannten Wehren die nur selten verliehene Auszeichnung und dankte HeidelbergCement damit auch offiziell für ihre wertvolle Unterstützung.

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Dr. Schneider nahm Förderschild und Urkunde sichtlich stolz entgegen, gab das damit verbundene Lob aber unverzüglich an die Mitarbeiter weiter. Zum einen seien diese nicht zuletzt durch ihre ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen besonders motiviert, zum anderen profitiere aber auch das Werk von einer gut ausgebildeten und effektiven Wehr, die sich in einem hoffentlich nie eintretenden Notfall durch ihre Übungen auf dem Werksgelände bestens auskennen würden. In seiner Gesamtheit betrachtet, ergebe sich damit für alle Beteiligten die berühmte „win-win-Situation.“

Bei einem anschließenden kleinen Imbiß in der Kantine des Werks blieb noch Zeit für intensive Gespräche. Es bleibt zu hoffen, dass HeidelbergCement viele weitere Nachfolger nicht nur im Kreis finden wird, die den wertvollen Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute für die Allgemeinheit ebenfalls unterstützen.

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