Gerechtes Unentschieden im Tabellenkeller Hübners erstes Saisontor sichert 1:1 gegen Aue

4400 - SVS Aue - 1

Foto (c) Uwe Schmidt

Sandhausen (mab). Die Zweitliga-Tabellennachbarn SV Sandhausen und FC Erzgebirge Aue trennten sich am 11. Spieltag mit 1:1 (0:0) unentschieden. „Wir wollten natürlich die Punkte am Hardtwald behalten. Nach drei Niederlagen hatten wir aber ein Erfolgserlebnis mit einem Punkt. Es war auch ein Erfolgserlebnis, dass wir das 0:1 aufgeholt haben. Darauf können wir aufbauen und nach Karlsruhe fahren“, sagte SVS-Trainer Alois Schwartz.

Aufgrund der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistung seiner Mannschaft meinte der 47-Jährige „vielleicht zwei Punkte verloren“ zu haben. Zumal: „Wir müssen einen Elfmeter bekommen. Das haben die Fernsehbilder gezeigt“, sagte Schwartz.

4400 - SVS Aue - 2  Frank Löning

Sandhausens ehemaliger Kapitän Frank Löning (l.) im Auetrikot

Die erste Gelegenheit bot sich den Gästen, die mit Romario Kortzorg und Arvydas Novikovas zwei gefährliche Außenspieler stellten. Kortzorg war es denn auch, der eine erste Warnung in Richtung des von Marco Knaller gehüteten Tores abgab (10.). Auf der anderen Seite nahm Andrew Wooten bei einem Freistoß Maß, doch Veilchen-Schlussmann Martin Männel faustete das Leder aus der Gefahrenzone (20.). Bis zum Pausengetränk vergab Novikovas eine weitere Möglichkeit, die Knaller entschärfte (33.).

Wooten hatte gegen Männel das Nachsehen (54.), ehe Kortzorg das Spielgerät sehenswert in den Winkel zirkelte: 0:1 (57.). Es dauerte aber nicht lange, bis der viel umjubelte 1:1-Ausgleich (64.) für die Gastgeber fiel. Leart Paqarada gab die Ecke herein, die Florian Hübner per Kopf hinter die Torlinie beförderte. In der aus Sandhäuser Sicht besseren zweiten Halbzeit zielte Alexander Bieler nur knapp daneben (84.). Und vor dem SVS-Gehäuse versprühte Michael Fink mit einem Kopfball Gefahr (90. + 4).

  • SV Sandhausen: Riemann – Kübler, Olajengbesi, F. Hübner, Paqarada – Linsmayer, Tüting (79. Kulovits) – Stiefler, Bieler, Thiede (62. Gartler) – Wooten.
  • FC Erzgebirge Aue: Männel – Fa. Müller, M. Fink, Klingbeil, Luksik (86. Vucur) – Schröder – Novikokas, Schönfeld (71. Benatelli), Diring (56. Könnecke), Kortzorg – Löning.
  • Tore: 0:1 Kortzorg (57.), 1:1 Hübner (64.).
  • Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
  • Zuschauer: 4.066

Stimmen zum Spiel

Simon Tüting: Ich persönlich habe mich natürlich erstmal gefreut, nach so langer Verletzungspause wieder von Beginn an spielen zu dürfen. Als Mannschaft müssen wir uns heute leider mit einem Punkt begnügen. In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes und sehr kampfbetontes Spiel mit relativ wenigen Torchancen. In der zweiten Halbzeit bekommen wir einen unglücklichen Konter zum 0:1. Danach kommen wir dann aber ordentlich zurück ins Spiel und machen auch relativ zügig den Ausgleich durch Hübner. Meiner Meinung nach hätten wir noch einen Foulelfmeter an Stiefler bekommen müssen. Unterm Strich geht das Unentschieden allerdings in Ordnung.

Denis Linsmayer: Es war alles in allem ein leistungsgerechtes 1:1. Die erste Halbzeit war sehr kampfbetont gewesen, es gab auf beiden Seiten wenige Höhepunkte. Aue hätte sogar eher in Führung gehen können, mit der Aktion, bei der Marco gut gehalten hat. In der zweiten Halbzeit kommen wir sehr gut raus, sind eigentlich am Drücker und Andrew hätte das Tor machen müssen, aber dann kriegen wir einen dummen Konter, so ein Sonntagsschuss zum 0:1. Ich denke, dass wir gerade nach dem Gegentor richtig gut gespielt haben und verdient den Ausgleich gemacht haben. Man konnte es eben auch noch am Fernseher sehen, dass wir eigentlich einen klaren Elfmeter an Manuel hätten kriegen müssen. Wenn der Schiri den Elfmeter gibt, denke ich, hätten wir auch das 2:1 gemacht und das Spiel gewonnen. Das wäre aufgrund der zweiten Halbzeit auch nicht ganz unverdient gewesen. Aber so müssen wir jetzt halt mit dem Punkt leben.

Stefan Kulovits: Ich denke, dass wir Startschwierigkeiten hatten. Die Verunsicherung hat man der Mannschaft zu Beginn angemerkt, aber im Verlauf des Spiels sind wir besser reingekommen. Nach dem 0:1-Rückstand müssen wir am Ende mit dem Punkt zufrieden sein, obwohl es noch zwei strittige Situationen im Strafraum des Gegners gab – hier wäre vielleicht dann noch mehr möglich gewesen.

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