Kostenfreie „Altpapier“-Anlieferung: Werbeflut und Informationsgewinnung

Jeden Freitag/Samstag  erscheint sich ein unaufhörlicher Strom von Printwerbung in die Briefkästen zu ergießen. Gefühlte 3 Tonnen Werbeheftchen wollen in irgendeiner Weise behandelt werden. Sie bitten darum, gelesen zu werden, wandern aber meist ungelesen in die Grüne Tonne und erleben einen 2. bis 300. Frühling nach dem Recycling.

Auf dem Bild ist auch nur ein kleiner Ausschnitt der am Wochen-Ende anfallenden Werbung zu sehen (Wo sind Aldi und Lidl? Zum Zeitpunkt des Bildes wohl schon entsorgt ….).

Dazu kommt außerdem noch die „bestellte“ Werbung von den Firmen, bei denen man Kunde ist und explizit oder kongruent zugestimmt hat, Grüne-Tonnen-Füllmaterial zu erhalten (als Brief oder Werbesendung per Post).

Nicht umsonst steht bereits an ca. 30-40 % aller Briefkästen „KEINE WERBUNG„. Die „Robinsons“ sind längst unter uns! Natürlich macht diese Werbeflut (ein wenig) Sinn, sonst würden die Firmen dafür nicht diesen Aufwand treiben. Es wird sich für sie schon rechnen.

Manche Hausfrau wird auch die Angebote genau studieren, um beim Einkauf zu sparen. Das ist zwar etwas mühsam und gar nicht so einfach (Fahrtkosten berücksichtigen!), aber im Zeichen der steigenden (erlebten!) Inflation bestimmt nicht falsch. Die seit einiger Zeit aufkommenden Mogelpackungen ( z. B. 200 g statt der gewohnten 250 g ) machen das schon zu einer anspruchsvolleren Aufgabe mit mathematischem Hintergrund. Da wäre ein vergleichender „Preisüberblick“ hier im Netz nicht schlecht, in dem man zumindest die wichtigsten Produkte (die Lockangebote) der Läden aufgelistet sähe. Falls es „da draußen“ eine Hausfrau (oder einen Hausmann) gibt, die/der sowieso die Preise intensiv vergleicht … wir würden ihr/ihm hier gerne ein Online-Forum geben.

Aber zurück zur Überschrift: Die beste Werbung ist natürlich die Online-Werbung. Aber nur hier bei Leimen-Lokal (das musste jetzt sein, sorry). Diese Werbung braucht nicht in die Grüne Tonne entsorgt werden, verbraucht also keine Umweltresourcen, erreicht auch manchen „Robinson“ und ist auch noch deutlich preiswerter als Printwerbung.

Ein Online-Prospekt (z. B. der <hier>) nimmt nur virtuellen Platz ein und muss genauso wenig gelesen werden, wie ein Printprospekt. Dafür ist er bei Bedarf  immer da, ohne Zuhause rumzu(f)liegen. Nur lustige Papierhütchen kann man aus online-Prospekten erst nach Ausdruck machen … irgendwo hat Print also doch seine Berechtigungsnische (bis jemand eine Papierhütchen-App für online-Prospekte macht).

 

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