Inhaftierter Serieneinbrecher hatte es auf Damenwäsche abgesehen

2124 - Polizeibericht(pol -) Gemeinsame Pressemitteilung von  Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Eine Serie von Wohnungseinbrüchen und Diebstählen aus Wohnungen konnte die Ermittlungsgruppe „Eigentum Nord“ der Karlsruher Kriminalpolizei einem in Sandhausen auf frischer Tat ertappten 27  Jahre alten Mann nachweisen. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen  inzwischen herausstellte, war der Einbrecher nicht nur auf Wertsachen aus, sondern nahm darüber hinaus Damenunterwäsche und Pumps der  Bewohnerinnen mit und sammelte diese. Nicht zuletzt wegen seiner  Sammelleidenschaft ließen sich dem Tatverdächtigen bislang insgesamt  25 Straftaten, darunter zehn Wohnungseinbrüche, ein versuchter  Wohnungseinbruch und 14 einfache Diebstähle, zuordnen. Derzeit dauern die Ermittlungen der beim Kriminalkommissariat Bruchsal angesiedelten
Ermittler zu möglichen weiteren Taten noch an.

Der in Bruchsal wohnhafte 27-Jährige war von der Polizei Anfang  des Jahres bei einem Wohnungseinbruch in Sandhausen noch am Tatort  festgenommen worden, nachdem eine Zeugin die Person über das Balkongeländer der Nachbarwohnung steigen und in die Räume gehen sah. Der Tatverdächtige hatte bereits mehrere Gegenstände wie  beispielsweise einen E-Book-Reader und einige Uhren zum Abtransport  bereitgestellt, aber auch völlig untypisches Diebesgut wie  Strumpfhosen und Pumps der Geschädigten. Die Durchsuchungen von Pkw  und Wohnung führten zur Sicherstellung einer großen Anzahl gefüllter  Plastiktüten mit Damenunterwäsche.

Anhand dieser Feststellungen führte die Spur zu einer ganzen Serie von Wohnungseinbrüchen mit Wäschediebstählen, die seit Anfang 2013 im Raum Bruchsal und Bretten die Bevölkerung verunsichert hatte und die  Polizei seither beschäftigte. Trotz intensiver Ermittlungen ließ sich diese Diebstahlsserie bis zur Festnahme des 27-Jährigen nicht klären.

Der Mann war teils als beauftragter Außendienstmitarbeiter sowie als Handwerker zuvor in den Wohnungen tätig. Für seine Beutezüge ließ er in einigen Fällen einen Nachschlüssel der Eingangstüren  anfertigen, gelegentlich ließ er aber auch nach verrichteter Arbeit  Zugangstüren offen stehen, um später in die Wohnungen zu gelangen.
Gleich zweimal mit einem Nachschlüssel erfolgreich war der Dieb in  Stutensee, wo er aus derselben Wohnung Anfang 2013 Beute im Wert von  4.000 Euro mitgehen ließ und ein gutes Jahr später Schmuck im Wert  von rund 12.000 Euro erbeutete.

Der Verdächtige befindet sich seit 17.02.2015 aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls in Untersuchungshaft. Hinsichtlich der bislang festgestellten Taten wurde bereits Anklage zum Landgericht Karlsruhe erhoben.

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