Integrierte Leitstelle nimmt Betrieb am Standort in Heidelberg auf

(rnk – 27.4.23) Ohne größere Zwischenfälle und von der Öffentlichkeit unbemerkt erfolgte am 4. April 2023 die Umschaltung der Notrufnummer „112“ für Feuerwehr und Rettungsdienst vom Standort Ladenburg auf den Standort Heidelberg. Damit konnte das bereits im Jahr 2020 begonnene Projekt einer Integrierten Leitstelle für den Rettungsdienstbereich Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis an zwei Betriebsstandorten einen entscheidenden Schritt vorangebracht werden.

Im Gebäude der Berufsfeuerwehr am Baumschulenweg ist nun die „Integrierte Leitstelle“ (ILS) untergebracht. Landrat Stefan Dallinger, Oberbürgermeister Eckart Würzner und Geschäftsführerin Stefanie Heck (v.l.) schauen zu, wie Thomas Ehrhardt einen Notruf entgegennimmt. Foto: Philipp Rothe

Die für rund 3,8 Millionen Euro technisch neu ausgestatteten Räumlichkeiten am Baumschulenweg stellte am 26. April 2023 die Geschäftsführerin der Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (ILS), Stefanie Heck, gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Landrat Stefan Dallinger der Öffentlichkeit vor.

Am Baumschulenweg in Heidelberg befindet sich künftig einer von zwei Betriebsstandorten der ILS. An bis zu zwölf Arbeitsplätzen nehmen hier Disponentinnen und Disponenten Notrufe aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis entgegen und entsenden bei Bedarf die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Darüber hinaus disponiert die Integrierte Leitstelle gGmbH den Krankentransport für die Stadt Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Mannheim.

Dass die Räumlichkeiten am Standort Heidelberg nun in Betrieb genommen werden konnten, ist einem gemeinsamen Kraftakt vieler beteiligter Akteure zu verdanken, was Geschäftsführerin Heck nochmals betont: „Die Neugestaltung und der Umzug unserer Leitstelle war für alle Projektbeteiligten und insbesondere für die Mitarbeitenden der ILS eine große Herausforderung und verbunden mit viel persönlichem Engagement, für das ich sehr dankbar bin. Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Menschen in Ausnahme- und häufig lebensbedrohlichen Notsituationen. Die neue Technik unterstützt uns dabei, künftig noch verlässlicher und schneller Hilfe entsenden zu können.“

Nach Inbetriebnahme des neuen Standorts in Heidelberg erfolgt nun bis Ende des Jahres die Renovierung und technische Neuausstattung des Standortes der ILS in Ladenburg. Hier hat die Verwaltung der Gesellschaft auch ihren Sitz.

Ziel ist ein Leitstellenbetrieb mit zwei vollvernetzten Standorten – mit einer ganz wesentlichen Stärke: Die beiden künftig vernetzten und hochverfügbaren Standorte mit entsprechenden Ausfallsicherheiten der Infrastruktur ermöglichen den gleichzeitigen aber auch getrennten Betrieb. Mit künftig 28 Arbeitsplätzen und 38 erreichbaren Notrufleitungen ist auch für große und langanhaltende Schadenslagen ausreichend Platz, um den Bürgerinnen und Bürgern schnellstmöglich adäquate Hilfe schicken zu können.

Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei dem Leitstellenprojekt, das neben Landkreis und Stadt auch vom DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e. V. als Gesellschafter der GmbH begleitet wird, stets im Vordergrund. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis steht für uns an erster Stelle. Das Wichtigste bei dieser vorübergehenden Zusammenführung der beiden Leitstellenstandorte in Heidelberg ist natürlich, dass am Ende ein reibungsloser und sicherer Betrieb im Übergangsquartier gewährleistet ist – und diese Grundvoraussetzung haben wir in jedem Fall erfüllt“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass die neue Leitstelle in den Räumen unserer Berufsfeuerwehr in den Betrieb gegangen ist. Die Notrufannahme und Disposition von Einsätzen erfolgt hier nach modernsten Standards. Das ist ein Meilenstein im Ausbau der Sicherheit für unsere Bevölkerung. Durch die enge, digitale Vernetzung der Betriebsstandorte in Ladenburg und Heidelberg setzen wir künftig neue Maßstäbe: Jeder Standort kann bei Ausfall der anderen Stelle unterbrechungsfrei die Notrufannahme 112 übernehmen. Die Notrufannahme und Alarmierung der Rettungskräfte erfolgt damit künftig noch verlässlicher und ist noch besser gegen Ausfälle geschützt.“

Hintergrund:

Die Mitarbeitenden der ILS Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis gGmbH sind zuständig für über 700.000 Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg. Dabei werden pro Jahr rund 450.000 Telefonate geführt und etwa 108.000 rettungsdienstliche Einsätze sowie rund 4.500 Feuerwehreinsätze disponiert und begleitet. Darüber hinaus werden etwa 70.000 Krankentransporte koordiniert und ca. 1200 aufgeschaltete Brandmeldeanlagen überwacht.

Orientiert an der Einwohnerzahl ist die ILS gGmbH die zweitgrößte Leitstelle in Baden-Württemberg.

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