Karnevalskampagne endete mit Heringsessen – Stadtschlüssel an OB zurückgegeben

Links: Die Ehrensenatoren Wolfgang Stern, Claudia Felden und Elke Herd. Rechts OB John Ehret, Stefan Riemensperger, Laura Glattfelder
(fwu – 19.2.26) Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Zumindest alles, was den Karneval und Fasching betrifft. Den Abschluss macht bei den Diljemer Fröschen traditionell das gemeinsame Heringsessen, bei dem auch die letzte närrische Uhrzeit gilt: Exakt um 19.11 Uhr nämlich fiel hierfür der Startschuss in der Diljemer Aegidiushalle, in der sich Ehrensenatoren, Elferräte, Aktive und Helfer eingefunden hatten und vom Vereinsvorsitzenden und Sitzungspräsidenten Stefan Riemensperger begrüßt wurden. Besonders herzlich wurde Leimens zu diesem Zeitpunkt noch „arbeitsloser“ Oberbürgermeister John Ehret, Leimens First Lady Bürgermeisterin Claudia Felden und Diljes First Lady Laura Glattfelder.
Lob und Kritik vom Chef
Riemensperger warf einen Blick zurück auf die erfolgreiche Kampagne und bedankte sich bei allen, die sich aktiv daran beteiligt haben. Auch mit kritischen Anmerkungen sparte er nicht – es sei nicht leicht neue Mitglieder zu gewinnen, die sich z. B. im Elferrat engagieren und aktiv mitarbeiten. Auch sei der Diskussionston bei machen Mitgliedern nicht sachlich, sondern drifte manchmal in persönliche Animositäten ab, die einem den Spaß an der Freude durchaus vergällen können. Aber: Er mache trotzdem gerne weiter und freue sich schon auf die kommende Jubiläumkampagne. Sodann übergab er das Wort an OB John Ehret.
Stadtschlüssel zurückgegeben
Ehret lobte ebenfalls die Kampagne und den ehrenamtlichen Einsatz so vieler Vereinsmitglieder. Der KC Frösche sei ein identitätsstiftender Verein in St. Ilgen und Leimen und ein ganz wichtiger Teil der Gesellschaft. Er wusste daher den Stadtschlüssel, den er am 11.11. bei der Rathausstürmung an die Frösche übergebenen hatte, in guten Händen. Doch nun sei es Zeit, seine „Arbeitslosigkeit“ zu beenden und den Stadtschlüssel wieder in Empfang zu nehmen. So geschah es und nun ist es wieder an Ehret, Rathaus und Veraltung zu führen.
Hering Hausfrauenart & Kartoffeln


Die kleinen bis durchschnittlich großen Kartoffen überaus schlauer Bauern* mit eingelegten Heringen Hausfrauenart wurden sodann von den befreundeten Freiwilligen des TV Germania St. Ilgen unter tatkräftiger Führung der Vorsitzenden und Gemeinderätin Britta Kettenmann serviert und mundeten allen sehr gut.
Somit ist die Kampagne nun beendet, die Heringe sind gegessen, die närrische Zeit ist vorbei.
Bis zum nächsten 11.11. und der nächsten Rathausstürmung.
* Sprichwort: „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln!“ Ergo: Schlaue Bauern, dünne Kartoffeln.
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