Kegel-Bundesliga: Rot-Weiß Sandhausen siegt in Kuhardt – Vizemeisterschaft im Blick

(mh – 11.3.19) Der 20 Spieltag der ersten Bundesliga war für Rot Weiß Sandhausen ein Tag der Entscheidung. Der Zweite gegen den Dritten in der ersten Bundesliga, so lautete die Partie Kuhardt gegen Sandhausen. Mit dem Wissen, dass man bei einer Niederlage kaum noch Chancen aufs Treppchen hat, war die Marschrichtung für die Mannen um Christian Cunow von Rene Zesewitz klar. Ein Sieg musste her, um den Anspruch halten zu können, deutscher Vizemeister in der ersten Bundesliga werden zu können.

Rot-Weiß wusste also, um was es geht und ging mit einer leicht veränderten Aufstellung an den Start. Da sich kurzfristig der Verletzte Simon Haas wieder zurück meldete, stellte Kapitän M. Heckmann ihn in das Schlusspaar und dafür Rene Zesewitz in den Start. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung.

Christian Cunow

Rene und Christian begannen, wie man es von ihnen erhofft hatte. Beide kamen gut ins Spiel und legten sehr gut los. Auf Seiten der Gastgeber war Markus Wingerter der beste ihres Teams, ebenfalls in einer sehr  guten Verfassung. Das Spiel begann und zeigte von Beginn an ein sehr hohes Niveau. Nach 100 Wurf konnte keiner der Mannschaften sich irgendeiner Form vom Gegner absetzen. Erst auf den zweiten 100 Wurf spielte Cunow großartig auf und erzielte über 550 Tegel. Insgesamt erreichte er mit 1058 den Tages Bestwert. Ebenfalls sehr gut Rene Zesewitz mit 1033 Kegel.

So hatte man nach dem Startpaar einen Vorsprung von über 80 Kegel und Rot Weiß Sandhausen den besseren Start.

Für die beiden Mittelakteure Kai Münch und Soeren Busse galt es nun, den Vorsprung zu halten oder vielleicht sogar etwas auszubauen. Die Tatsache, dass die Gastgeber in der Mitte nicht ihren besten Tag hatten und in der guten Tagesform von Soeren Busse führte dazu, dass beide über 60 Kegel gegenüber ihrem direkten Gegenspieler  gut machen konnten. Kai erreichte dabei 966 Kegel, Sören sehr guter 991 Kegel. 

Mit einem bis dato nicht gedachten Vorsprung von 211 Kegel gingen Simon Haas und Tim Stadel auf die Bahnen. Simon hatte zu Beginn der Partie so seine Mühe in sein Spiel zu kommen. Das lag sicherlich an den noch nicht ganz auskurierten Verletzungen und der Spielpause von 2 Wochen. Tim dagegen begann sehr gut und konnte gut gegen seinen Gegenspieler Philipp Braun halten.

Am Ende konnte auch Simon auf den zweiten 100 Wurf noch mal eine Schippe drauflegen und erreichte sehr gute 987 Kegel. Ebenfalls zufrieden konnte man mit Tim sein, der 939 erzielte.

Am Ende der Partie stand ein deutlicher Sieg, mit dem man in der Höhe sicherlich nicht gerechnet hatte. Ergebnis: Die Punkte verdient in Sandhausen und somit alleiniger Zweitplatzierter nach dem 20 Spieltag.

Jetzt heißt es, den Platz zu halten, denn nächste Woche kommt Eppelheim und eine Woche später geht es erneut Zuhause gegen Lampertheim.


Denkbar knapper Sieg für die zweite Mannschaft in Pirmasens

Für eine kleine Sensation sorgte unsere zweite Mannschaft beim Spiel in Pirmasens. Waren die Gastgeber lange Zeit auf Platz 1 der zweiten Bundesliga, rechnete man sich nicht wirklich hohe Chancen aus, das Spiel dazu gewinnen. Doch Rot Weiss Sandhausen 2 braucht auch die Punkte, um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga zu sichern. Man sagte sich im Vorfeld, wir versuchen alles und werden sehen, ob es am Ende vielleicht doch reichen könnte.

Kapitän Jens Auer stellte seinen Kader sehr gut auf und begann mit Simon Andres, Michael Krug und David Rein. Mit 949 von Simon, 903 von Michael und 940 Kegel von David zeigte man eine solide Leistung. Man hatte nach diesem Durchgang ein Plus von über 70 Kegel. Das lag sicherlich auch daran, dass der beste Spieler der Gastgeber Pascal Jestädt verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Man sah auf Seiten von Rot Weiss Sandhausen eine kleine Chance, vielleicht doch die Sensation wahr zu machen. Mit den Routiniers Jens Auer und Timo Beez und dem erst 18-jährigen Tim Drnasin stellte man sich dieser Herausforderung.

Die Gastgeber wollten ebenfalls das Spiel gewinnen und zeigten von Beginn an eine sehr gute Leistung. Auf Seiten von Rot-Weiß war es ein auf und ab. Der Vorsprung schmolz und schmolz. Der Sieg war auf der letzten Bahn schon so gut wie aussichtslos.

Aber, wie hat schon Fußball Legende Sepp Herberger gesagt? Das Spiel dauert 90 Minuten und der Ball ist rund. So auch beim Kegeln in einer anderen Form natürlich.

Kurz vor Schluss, buchstäblich mit dem letzten Wurf konnte Tim das Spiel für Rot Weiss Sandhausen gewinnen.

Er legte mit den letzten drei Wurf zweimal 9 und einmal 8 auf die Bahn und dadurch hatte Rot Weiss Sandhausen am Ende der Partie 2 Kegel mehr als die Gastgeber.

Ein glücklicher aber verdienter Sieg wenn man die Mannschaftsleistung betrachtet. Die Abstiegssorgen sind somit so gut wie ausgemerzt, was den direkten Abstieg betrifft.

Jetzt heißt es im letzten Spiel gegen Eppelheim 2 noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und den Deckel  drauf zu machen.

 

 

 

 

 

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