Kegeln: Rot-Weiß Sandhausen beendete Saison mit starker Leistung

Zum Abschluss der Saison fuhr Rot Weiß Sandhausen zum Tabellendritten der Liga nach Mörfelden. Trotz der Situation, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, wollten alle noch einmal ein schönes Ergebnis erzielen.

Der Start der Rot Weißen war getrübt vom Ausfall des Christian Menkens. Er musste kurzfristig seinen Einsatz absagen. Für ihn kam Michael Krug in die Mannschaft. Das Start-Trio demnach mit Simon Haas, Michael Krug und Thomas Olson.  Simon begann wie gewohnt sehr gut und konnte mit 260 Kegel seine erste Bahn abschließen. Bei Thomas und Michael war noch etwas Sand im Getriebe, was sich aber im Laufe des Spiels, gerade bei Thomas, völlig auflöste. Nach einer kleinen Schwächephase in der Mitte seines Spiels konnte Simon auf der letzten Bahn nochmal zulegen und erreichte mit seinen 270 Kegel ein Gesamt von 1003 Kegel. Seinen 16. 1000er in dieser Saison.

Michael machte seine Sache weiterhin gut und, trotz das er im Abräumen Federn ließ, erreichte er 948 Kegel. Bei Thomas ging es nach 100 Wurf erst richtig los. Mit 551 Kegel legte er einen eindrucksvollen Schlussspurt hin und war mit 1035 Kegel bester Mann bei Rot Weiß. Mit 7×1000 und mehr, dazu seine eigen persönliche Bestleistung des öfteren übertroffen, zeigte er allen Kritikern, dass sein Weg nach Sandhausen der richtige war.

Lobende Worte für ihn auch von DCU Präsident Jens Bernhard bei der abschließenden Siegerehrung.

Chris Cunow, Sören Busse und Neu Rekordhalter Rene Zesewitz gingen nun auf die Bahnen. Mit einem leichten Minus von 25 Kegel war der Sieg allemal drin. Bei Chris merkte man recht schnell, dass er heute nicht seinen besten Tag erwischen würde. Die doch recht langsame Bahn kam ihm und seinem Spiel gar nicht entgegen und so war er leider mit 923 Kegel weit von seiner Leistungsgrenze entfernt. Wenn man den Umstand sieht das er einen Auswärtsschnitt dadurch von genau 999,9 Kegel erreichte war dies schon schade. Trotz allem war seine Saisonrunde sehr erfolgreich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1116 Kegel.

Für Sören war es ebenso schwer, sein Spiel auf den Punkt zu bringen, da er noch etwas grippegeschwächt und nicht ganz im Vollbesitz seiner Kräfte war. Mit 975 Kegel war er am Ende dann dennoch zufrieden, auch wenn er dies nach Beendigung seines Spiels nicht ganz zum Ausdruck brachte.

Nachdem Mörfelden weiterhin stark aufspielte, lagen die Hoffnungen auf einen Sieg bei Rene. Er, der in Mörfelden bekanntermaßen sehr gut zurechtkommt, war bereit das Spiel zu drehen. Vor der Partie wurde er vom Vorstand des Klubs für sein 400. Bundesligaspiel geehrt. Eine beeindruckende Zahl an Einsätzen, die er in seiner langen Bundesliga Karriere bisher erreicht hat.

Nach 100 Wurf auf sehr gutem Kurs mit 521 Kegel musste auch er etwas Federn lassen und erreichte am Ende gute 997 Kegel. Auch er hatte eine sehr erfolgreiche Saison mit 15x 1000 Kegel und mehr. Nicht zu vergessen dazu der neue Bundesligarekord von 1161 Kegel, den er nun innehält. 

Das Spiel ging am Ende leider verloren. Mörfelden spielte zuhause stark und war am Schluss verdienter Sieger der Partie.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten beide Mannschaften ihre Medaille wohlverdient entgegennehmen.


Nichts zu holen war für die 2te Mannschaft beim Stolzen Kranz Walldorf.

Mit 430 Kegel musste man eine deutliche Packung mit nach Hause nehmen. „Wir sind alle froh das die Runde mit dem heutigen Spiel zu Ende ist“ so Sportwart Jens Auer. Er hat und hatte im Laufe der Saison immer wieder zu kämpfen eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. So kam es leider auch des Öfteren zu hohen Niederlagen. Aber auch tolle Siege konnten gefeiert werden und somit war der Klassenerhalt recht früh in trockenen Tüchern. „Nach der Saison ist vor der Saison“ ein artverwandter Spruch der gerne genommen wird. Auch für Rot Weiß Sandhausen gilt diese und man ist bereits jetzt auf der Suche nach neuen Spielern die gut ins Team Rot Weiß passen zu finden. Simon Andres, der in seiner ersten Saison bei Rot Weiß kegelt „Es war eine interessante Saison für mich und ich hatte nie das Gefühl nicht dazu zu gehören“ so seine Antwort auf die Frage eines Pressevertreters. „Auch bei schlechten Spielern kam nie ein böses Wort, im Gegenteil, eher aufmunternde und unterstützende Worte für ihn und den anderen jungen Spielern im Team“. Beim anschließenden gemeinsamen Essen ließ man die Runde ausklingen und freut sich bereits auf die Dinge die da kommen.   

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