Kegeln: Sandhausen unterliegt – VKC Eppelheim vorzeitig Deutscher Meister

2431 - VKC Eppelheim

Deutscher Meister! VKC Eppelheim vor dem Auswärtsspiel in Sandhausen (15.3.14)

(mh – RW Sandhausen – 16.3.14) Die Vorzeichen waren klar gesteckt…

Am 20. Spieltag der 1. Bundesliga hatten wir, Rot-Weiß Sandhausen, den VKC Eppelheim zu Gast. Bei einem Sieg unsererseits wäre die Meisterschaft wieder offener und wir könnten Platz 2 als fast sicher annehmen. Im Gegenzug könnte der VKC mit einem Sieg neuer Deutscher Meister werden.

Zu Beginn der Partie konnten wir auf D. Hasenstab und S. Busse zurück greifen. Bei Hasenstab war lange nicht klar, ob er mit seiner Muskelverhärtung im Oberschenkel kegeln konnte. Umso höher sind seine 1004 Kegel anzusehen, die er an diesem Tag erspielte.

Ihm zur Seite kam S. Busse ebenfalls auf sehr gute 994 Kegel. Wir konnten dadurch gegen T. Lacher / Ch. Brunner ein Plus von 22 Kegel erkämpfen. Es zeichnete sich jetzt schon ab, dass das Spiel auf hohem kämpferischen Niveau stattfand.

2431 - VKC Eppelheim 2In der Mittelachse hatten es R. Zesewitz und M. Heckmann mit M. Bühler / J. Cartarius zu tun. Nach gutem Beginn beider Akteure, musste man auf der dritten Bahn etwas Federn lassen. Beide Sandhäuser hatten zusehens Probleme mit ihren Knien und man musste an den VKC das erspielte Polster wieder nahezu abgeben.

Auf der letzten Bahn jedoch zeigte R. Zesewitz warum er „seine“ Bahn auch im Schlaf beherrscht. Mit 294 Kegel konnte er M. Bühler wichtige Kegel abnehmen und mit 1036 Kegel war er bester Mann bei Rot Weiß. Mit seinen 980 Kegel konnte auch M.Heckmann zufrieden sein. Man hatte nun 70 Kegel im Plus.

Für das Schlusspaar ging es nun den Vorsprung zu halten. Mit F. Kirsch und C. Cunow gegen J. Jackobsen / D. Aubelj schickten beide Mannschafte ihre Mannen auf die Bahnen. Das Spiel war nun von Nervosität, Kampfgeist, Siegeswillen und Aggressivität geprägt.

Im ersten Durchgang konnte man durch einen tollen Start nochmals 14 Kegel heraus holen. Es schien ein gutes Ende zu nehmen, aber jeder weiß, dass erst bei 200 Wurf Schluss ist und keine Punkte für gut gespielte Bahnen verteilt werden.

So kam es, dass wir es in einem Moment der Schwäche des VKC nicht schafften den „Sack“ zuzumachen. Wir verloren immer mehr an Sicherheit und Selbstvertrauen und ließen den Gegner wieder ins Spiel kommen. Mit 11 Kegel Vorsprung ging es auf die letzte Bahn. Die Spannung war nicht mehr zu toppen und das Spiel selbst konnte nicht besser für Zuschauer und Presse laufen.

Zum Abräumen waren es nur noch 3 Kegel! Ein hin und her, da ein Neuner, hier ein Neuner. Es war alles drin, doch in der entscheidenden Phase spielten wir die Mitte raus und somit war das Spiel verloren.

Konnte man in er Gesamtwertung das Abräumspiel noch „gewinnen“ waren es gerade die letzten Abräumer, die das Spiel entschieden. 979 Kegel von F. Kisch und 932 Kegel von C. Cunow waren die beiden Resultate unserer Schlussachse. Mit nur 19 Kegel hatten wir das Spiel verloren und so heißt es jetzt, die beiden letzten Spiele nochmal alles zu geben, um Platz 2 in dieser Saison zu sichern.

Der VKC ist nun damit der neue Deutsche Meister der DCU. Wir gratulieren!

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