Kindergarten-Kinder auf Exkursion ins Weingut – Wegen des leckeren Apfelsaftes

(fwu – 7.10.20) Fast alle Kinder trinken sehr gerne Apfelsaft. Natürlich auch die Kinder des Mauritius Kindergartens in leimen. Wo aber kommt Apfelsaft her? Wer produziert ihm? Diesen nicht nur für Kinder spannenden Fragen gingen “die Großen” des Mauritius Kindergartens im Rahmen eines Exkurses nach. Dieser führte die zur Einschulung anstehenden Kinder aller Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen unter Leitung von Christiane Knorr zum Weingut Adam Müller. Doch halt! Apfelsaft und Weingut? Wie geht denn das zusammen?

Nun, alljährlich im Herbst kann man gesammelte oder gepflückte Äpfel dort abgeben, damit sie – genau! – zu Apfelsaft werden. Im Weingut wird zwar hauptsächlich Wein produziert, aber eben nicht nur. Die Produktpalette ist deutlich breiter und umfasst beispielsweise auch Spirituosen und Geschenkartikel, die im Laden des Weinguts gekauft werden können.

Aber zurück zu den Äpfeln und ihrem Weg zum Saft. Die Kinder staunten nach ihrer Ankunft im Weingut, wo sie von Nathalie Müller empfangen wurden, nicht schlecht, als sie einen riesigen Container zu Gesicht bekamen. In diesem werden die Äpfel gesammelt und ein Blick hinein zeigte wahrlich riesige Mengen Äpfel, wovon sich die mutigsten Kinder beim Hochklettern und Reinschauen selbst überzeugen konnten. Nathalie Müller erläuterte, dass hier die verschiedensten Apfelsorten aus den unterschiedlichsten Lagen zusammenkämen und dass dies den harmonischen, runden Geschmack des Apfelsaftes erst ermögliche. Außerdem würden in diesem Jahr besonders viele Äpfel angeliefert und deswegen sie der Container auch schon so voll.

Das Glück war den Kindern hold und kam in Form eines Apfellieferanten, der gleich mehrere Säcke Äpfel ablieferte. So konnten die Kinder auch verfolgen, wie die Äpfel angenommen, gewogen und dann per Förderband in den Container transportiert werden. 

Das mit den Äpfeln war ja schon spannend, aber dann kam auch noch ein Trecker mit Anhänger in den Hof gefahren und im Anhänger befanden sich geschätzte 5 Tonnen Weintrauben!

Natürlich durften die Kinder zusehen, wie diese in Fördergrube abgekippt und dann mittels Förderschraube unterirdisch ins Weingut befördert wurden. Das war ja noch spannender als die Apfel Anlieferung und faszinierte die Kinder sichtlich.

Probieren geht über studieren!

Zum Abschluß der Exkursion ging es dann in den Auslieferungsraum, wo alle den Apfelsaft (des letzten Jahres) auch probieren durften. Jedes Kind durfte sogar wählen, ob naturtrüb oder gefiltert. Obwohl Nathalile Müller erklärte, dass ihr der naturtrübe Saft besser schmecke, weil er auch mehr Geschmacksstoffe enthalte, entschieden sich die meisten Kinder für die gefilterte Version. 

Eine Collage als Gastgeschenk

Als Dank für Führung und die Besuchsmöglichkeit hatten die Kinder eine Collage angefertigt, auf dem auch das Apfellied war. Dieses wurde als Ständchen für Nathalie Müller natürlich auch gleich gesungen. Das Bild fand auch gleich einen Ehrenplatz am Fenster neben der Anlieferung, damit es auch alle Apfel-Anlieferer sehen können. Das machte die Kinder natürlich besonders stolz.

Somit endete die interessante und lehrreiche Exkursion und die Gruppe machte sich wieder auf den Weg den Berg hoch zum Mauritius-Kindergarten. Als kleines Geschenk des Weingutes durften sie sogar jeder eine kleine Flasche Apfelsaft mitnehmen.

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