Klausurtagung der CDU-Fraktion zur Verkehrs- und Baustellensituation

(bs – 26.6.18) Bei der Klausurtagung des CDU – Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar im Zeughaus in Germersheim unter Vorsitz von Landrat Dr. Fritz Brechtel standen die Verkehrs- und Baustellensituation in der Metropolregion Rhein-Neckar im Mittelpunkt.

Sehr fachkundig und fundiert stellte Abteilungsleiter Jürgen Skarke die Maßnahmen in der Region vor, wobei erkennbar war, dass das Regierungspräsidiums große Anstrengungen unternimmt, Verkehrsbehinderungen zu vermeiden bzw. in Grenzen zu halten.

Der notwendige Umbau der Hochstraßen in Ludwigshafen wurde ebenso sachkundig durch den Baudezernenten der Stadt Ludwigshafen Beigeordneter Klaus Dillinger vorgetragen. Die Hochstraße Süd wird voraussichtlich bis Ende 2022 saniert. Die großen baulichen Mängel der Hochstraße Nord lassen eine Sanierung nicht mehr zu, so dass eine neue Lösung gefunden werden muss. Verschiedene Alternation wurden geprüft, der Umbau der Hochstraße zu einer Stadtstraße mit gleicher Leistungsfähigkeit wie dies Hochstraße Nord wurde als beste Variante ausgewählt. Mit der Fertigstellung der Hochstraße Nord ist bis Ende 2029 zu rechnen. Durch verkehrslenkende Maßnahmen und Verstärkung des ÖPNV-Verkehrs sollen die durch den Abriss der Hochstraße Nord entstehenden Verkehrsprobleme gemindert werden.

Bruno Sauerzapf, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises

Verbandsdirektor Ralph Schlusche stellte die regionale Koordination in der Verkehrsplanung vor, die wichtig ist, um die verschiedene Projekte zeitlich und funktional abzustimmen. In einer interaktiven Karte, die für alle Planungsträger einsehbar ist, sind die Baustellen in der Region erfasst. Damit können die Planungsträger evtl. konkurrierte Planungen einsehen und die notwendigen verkehrslenkenden Maßnahmen treffen. Der Regionalverband ist jedoch nicht Bauträger, sondern erfüllt koordinierende Funktionen.

In der Region sind folgende Radschnellwege geplant, die sich in einem unterschiedlichen Planungs- und Ausführungsstadium befinden.: Heidelberg- Mannheim- Schifferstadt, Heidelberg-Darmstadt, Mannheim-Darmstadt, Heidelberg – Bruchsal, Vorderpfalz, so Verbandsdirektor Schlusche.

Die -Abhängigkeit der Standortpolitik in der Region von dem Ausbau der unterschiedlichen Verkehrsmittel (ÖPNV, Straßenverkehr, Radverkehr) beleuchtete der Jürgen Vogel, IHK Pfalz. Es müssen künftig viele Anstrengungen unternehmen, um mit einem Gesamtkonzept die Verkehrsinfrastruktur in der Region zukunftsfähig zu gestalten.

Landrat und Verbandsvorsitzender Stefan Dallinger stellte als Fazit fest, dass ein integriertes Mobilitätskonzept mit kurz-, mittel- und langfristigen Prioritäten erarbeitet werden muss.

Allen Vorträgen schlossen sich intensive und sach- und fachkundige Diskussionen an. Kurzum, die Klausurtagung war für alle Beteiligten ergiebig und ein voller Erfolg.

 

Bruno Sauerzapf, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises

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