Vor dem Spiel gegen den KSC: „Den Gegner im Umschaltspiel erwischen“

5527 - SVS Logo neu(mb – 13.8.21) Das Aus im DFB-Pokal ist abgehakt, der Alltag in der 2. Liga kehrt zurück: Der SV Sandhausen bekommt es am Samstag, den 14. August, in seinem dritten Heimspiel in dieser Saison – dem zweiten in der 2. Liga – mit dem Karlsruher SC zu tun. Das Derby wird um 13:30 Uhr angepfiffen.

Eine Woche nach RB Leipzig, dem Vizemeister aus der Bundesliga, tritt nun der aktuelle Spitzenreiter aus Liga zwei die kurze Anreise ins BWT-Stadion am Hardtwald an. Der KSC liegt nach zwei Siegen und 6:1 Toren an den ersten beiden Spieltagen auf Rang eins, während sich der von Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits trainierte SVS in seinen bisherigen Partien seit Saisonstart jeweils geschlagen geben musste. Höchste Zeit also, daran etwas zu verändern und mit einem positiven Ergebnis „den Bock umzustoßen“, wie es Stefan Kulovits auf der
Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag zum Ausdruck brachte.

In der Medienrunde äußerte sich „Kulo“ ausführlich unter anderem zum Sandhäuser Saisonstart, zur aktuellen personellen Situation und zum kommenden Gegner. Wir fassen die wichtigsten Aussagen des SVS-Trainers zusammen:

Stefan Kulovits über …

… den Saisonstart und seine Einschätzung der bisherigen Leistungen: „Wir hatten in der 2. Liga bisher einmal acht, einmal sechs Neuzugänge in der Startformation auf dem Platz, im Pokal waren es neun. Wir wissen, dass man im Profifußball nicht ewig Zeit hat, aber damit gewisse Automatismen greifen, ist einfach etwas Zeit nötig, und diese brauchen auch unsere Spieler. Wir sind zuletzt auf einen übermächtigen Gegner getroffen. Für einen Pokalfight war es in der vergangenen Woche aber zu wenig von unserer Seite. Gegen Düsseldorf haben wir 60 Minuten ordentlich gespielt, gegen Regensburg waren es nur 30. Auch das war zu wenig. Wir müssen unsere Leistung über 90 Minuten auf den Platz bringen.“

… die Schwerpunkte im Training unter der Woche: „Wir haben wie immer sehr gegnerorientiert gearbeitet. Wir richten uns nach den Stärken und Schwächen des Gegners. Mit dem Spiel gegen RB Leipzig hatte unsere Arbeit auf dem Platz nichts mehr zu tun. Wir haben uns angeschaut, in welchen Bereichen wir unsere Chance gegen unseren nächsten Gegner, den Karlsruher SC, sehen.“

… die Belastungssteuerung im Training: „Unser Training ist so ausgelegt, dass wir die Spieler auch aktuell weiterhin belasten, um sie in einen körperlichen Zustand zu bringen, von dem sie die ganze Saison über zehren können. Noch nicht alle Spieler sind bei 100 Prozent, da geht es aber anderen Mannschaften ähnlich. Für unsere bisherigen Ergebnisse waren andere Dinge ausschlaggebend, und nicht der
Fitnesszustand der Mannschaft.“ 

… die personelle Situation vor dem KSC-Spiel: „Christian Kinsombi und Tim Kister sind wieder komplett im Mannschaftstraining. Bei Dennis Diekmeier und Julius Biada hat es in der vergangenen Woche leider Rückschläge gegeben, beide befinden sich gerade in Reha. Wie lange es bei ihnen dauert, bis sie wieder auf dem Platz stehen können, müssen wir noch abwarten. Bei Pascal Testroet verhält es sich ähnlich, es ist noch nicht ganz klar, wie schlimm der Grad der Verletzung ist. Es wird von Tag zu Tag besser, wir wollen bei ihm aber nichts riskieren, da er langfristig für uns ein wichtiger Spieler sein wird.“

… die Einsatzchancen von Tim Kister: „Tim hat in der Vorbereitung sehr lange gefehlt. Wir sind froh, dass er nun wieder zur Verfügung steht, sein Spiel zeichnet sich aber vor allen Dingen über das Körperliche aus. Ein Einsatz von Beginn an käme wahrscheinlich noch zu früh, er steht aber definitiv im Kader und kann als Einwechselspieler wichtig sein.“

… die Ausfälle der „Typen“ Diekmeier und Biada: „Beide sind natürlich wichtige Spieler und fehlen uns mit ihrer Mentalität und Qualität. Es sah bei beiden eigentlich gut aus, umso ärgerlicher, dass sie Rückschläge erlitten haben. Andere Spieler müssen nun in diese Führungsrollen reinwachsen. Ich bin davon, dass es möglich ist, Spieler auch dahin zu entwickeln, dass sie Verantwortung übernehmen, selbst wenn sie in ihren bisherigen Vereinen keine derartigen Positionen innehatten. Dazu müssen unsere Spieler nun bereit sein.“

… den Karlsruher SC: „Man sieht ganz klar, dass sich der KSC unter Trainer Christian Eichner im vergangenen Jahr weiterentwickelt hat. Die Karlsruher sind immer in der Lage, den Gegner unter Druck zu setzen, haben eine gute Mischung im Kader, erobern viele zweite Bälle und haben mit Philipp Hofmann einen sehr guten Zielspieler vorne drin. Sie sind sehr gut in Form und schwer ausrechenbar.“

… die Vorgabe für die Partie: „Wir müssen schauen, dass wir den Gegner in den richtigen Momenten im Umschaltspiel erwischen und selbst so lange wie möglich die Null halten. Dann werden wir zu unseren Chancen kommen. Es war ein großes Manko in unseren bisherigen Spielen, dass wir noch ohne Tor geblieben sind, wir sind uns dessen bewusst. Wir werden alles daransetzen, das am Samstag zu ändern und ein Erfolgserlebnis zu feiern.“ 


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