Kraftakt für das Kostbare: Gemeinsames Fronleichnamsfest der kath. Seelsorgeeinheit

(gh – 22.6.19) Die Gestaltung von Fronleichnam mit Prozession, Altären und mehr ist schon immer ein großer Kraftakt gewesen. Das diesjährige Fest in Gauangelloch am 20.6. war es umso mehr, da es das erste gemeinsame für die Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen war. Doch der Kraftakt wurde gemeistert und es wurde gezeigt: Für das Kostbare, das Jesus anbietet, werden gerne Kräfte mobilisiert. Das Gemeindeteam von Gauangelloch, koordiniert von Dr.Stefan Mennicke, trug dabei die Hauptlast der Organisation.

Unterstützung in Form von Altären, Blumen, Zeit und „Manpower“ kam aus den anderen Gemeinden der Seelsorgeeinheit. Ergebnis war ein stimmungsvoll gestaltetes Fronleichnamsfest. Es begann mit der Eucharistiefeier im Schulhof der Schlossbergschule, der sich für den Gottesdienst unter freiem Himmel bestens eignete. Vieles trug zur feierlichen Stimmung bei: die festliche Gestaltung des Platzes, die Vielzahl an Ministrant*innen aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit, die Begeisterung, die die Chörsänger*innen aus den Kirchenchören der Seelsorgeeinheit vermittelten. Geleitet wurden sie von Melanie Jäger-Gubelius, unterstützt von Johannes Merkle am Klavier. Dies alles führt zum Wesentlichen des Tages. Pfr. Arul Lourdu brachte es in seiner Predigt ins Wort: „Jesus bietet uns die beste Kost an, gute Nahrung für die Seele.“ Im Zeichen des Brotes der Eucharistie schenke er Anteil an seinem und am ewigen Leben.

„Diese gute Nahrung können wir uns schmecken lassen.“ Pfr. Lourdu erinnerte an das Motto des Tages „Gebt ihr ihnen zu essen!“ – ein Zitat aus der Erzählung zur Brotvermehrung. Die Christ*innen sollten Köche für die Gesellschaft von heute sein und den Menschen das schmackhafte Brot anbieten. Es folgte das zentrale Element des Tages, die Feier der Eucharistie. Das Fronleichnamsfest ermutigt jedoch, nicht nur im geschlossenen Kreis zu bleiben, sondern das Wertvolle durch die Straßen zu tragen und zu zeigen (in der Monstranz, was – aus dem Lateinischen kommend – genau das bedeutet).

Dafür wurden in Gauangelloch vier Stationen liebevoll  vorbereitet und während der Prozession besucht – unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Gauangelloch. Auch die Erstkommunionkinder der Seelsorgeeinheit, die in diesem Jahr zum ersten Mal die „gute Nahrung schmeckten“, gestalteten unter Begleitung von Gemeindereferent Thomas Walter und der Ansprechpartner eine Station. Der Erstkommunionschlager „Ich bin das Brot des Lebens“ durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Den Abschluss fand die Prozession an der St. Peter-Kirche mit dem eucharistischen Segen und dem feierlichen „Te Deum“, dem „Großer Gott wir loben dich“. Viele blieben noch, denn es gab nach der Nahrung für die Seele auch die für den Leib: geschmackvolles Brot und leckere Fische aus Hefeteig erinnerten an die frohe Botschaft des Tages und stärkten –zusammen mit viel Wasser – alle Mitfeiernden.

 
 
 

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