Kulovits übernimmt neue Aufgaben am Hardtwald

(th – 29.5.19)  Zweiter Co-Trainer, Bindeglied zwischen Nachwuchs- und Profibereich und Stand-by-Spieler. SVS-Kapitän Stefan Kulovits wird zur kommenden Saison 2019/20 gleich mehrere neue Funktionen am Hardtwald besetzen.

Er ist Publikumsliebling, Identifikationsfigur und Vorbild für viele Nachwuchskicker. Und auch mit mittlerweile 36 Jahren und trotz des aktuell 14. Knochenbruchs seiner Karriere hat Stefan Kulovits noch immer nicht genug. „In diesem Alter muss man sich aber natürlich Gedanken über die Zeit nach der Profikarriere machen“, so der Kapitän, der aufgrund seines unbändigen Ehrgeizes einst den Spitznamen Kampfgelse verpasst bekam.

Ansprechpartner Nummer eins war für mich immer der SV Sandhausen. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen wurde mir dann diese Türe geöffnet und als mir mein neuer Aufgabenbereich vorgestellt wurde, ist mir geradezu das Herz aufgegangen. Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern zusammen und will versuchen, meine Erfahrung als Profi an sie weiterzugeben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren den einen oder anderen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bei den Profis sehen werden.“

Auch der sportliche Leiter Mikayil Kabaca freut sich auf die weitere gemeinsame Zeit: „Wir sind überglücklich, dass uns mit Stefan Kulovits eine absolute Identifikationsfigur um ein weiteres Jahr erhalten bleibt.“ Als zweiter Co-Trainer werde Kulo künftig das Team um Cheftrainer Uwe Koschinat unterstützen, dem SVS aber sobald er wieder fit ist auch weiterhin als Stand-by-Spieler zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll er als Bindeglied zwischen Lizenzspielermannschaft und Nachwuchsleistungszentrum agieren und Ansprechpartner für die Jugendspieler sein. „Wir sind uns sicher, dass er mit seiner Erfahrung künftig unseren Nachwuchs noch besser an die erste Mannschaft heranführen kann.“

Für Cheftrainer Uwe Koschinat war Kulovits während der Endphase der abgelaufenen Saison trotz seiner langwierigen Verletzung gerade in der Kabine unersetzlich: „Kulo war nicht zuletzt im letzten halben Jahr ein ganz wichtiger Ansprechpartner für mich. Auch er hat großen Anteil daran, dass wir die Klasse gehalten haben.“

Bereits in den letzten Wochen und Monaten habe Kulovits mit seiner Vorbildfunktion mehrere Traineraufgaben übernommen und war gerade für die jüngeren Spieler als Ansprechpartner da. „Das wird auch weiterhin sein primäres Aufgabengebiet sein“, so Koschinat, der Kulovits als reflektierten und meinungsstarken Menschen schätzt. „Er lebt die Professionalität eines Berufsfußballers sowohl auf, als auch neben dem Platz vor und wird unser Trainerteam unglaublich bereichern. Er scheut keinen Konflikt und ist bereit, seine Position immer im Sinne der Sache durchzusetzen. Man bekommt stets ein klares Feedback und deshalb ist Kulo ein hervorragender Ansprechpartner.“

Der gebürtige Wiener wechselte zur Saison 2013/14 an den Hardtwald und bestritt insgesamt 136 Pflichtspiele für die Schwarz-Weißen. Dabei gelang Kulovits ein Treffer, als er in der Saison 2017/18 am 30. Spieltag das spielentscheidende 2:0 beim MSV Duisburg erzielte, was damals einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeutete. Davor stand der 36-Jährige von 1996 bis 2013 für den österreichischen Erstligisten und Rekordmeister SK Rapid Wien auf dem Platz.

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