Kurz und bündig – Aus dem Kreistag

Entscheidungen des Ausschusses für Soziales am 18. November 2014

Die Kennzahlen des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg für die Hilfe zur Pflege wurden zur Kenntnis genommen: Fazit: Die Zahl der Menschen über 65 und der Hochbetagten (über 80 Jahre) wird deutlich zunehmen. Diese Entwicklung erfordert noch mehr Pflegekräfte und erheblich höhere finanzielle Aufwendungen.

Die Evaluation der Pflegestützpunkte wurde diskutiert. Diese Pflegestützpunkte haben das Ziel haben, eine neutrale Auskunft und Beratung zu allen Fragen im Umfeld der Pflege sowie Hilfestellung bei der Inanspruchnahme von Sozialleistungen und sonstigen Hilfeangeboten zu leisten. Der Pflegestützpunkte Weinheim mit Beratungsstellen in Schwetzingen und Hockenheim und der Pflegestützpunkt Walldorf mit Beratungsstellen in Wiesloch, Neckargemünd und Sinsheim leisten eine sehr gute Arbeit. Sie kooperieren mit den kommunalen Beratungsstellen in Walldorf, Wiesloch, Leimen und Hockenheim Dieses Angebot reicht jedoch nicht aus. Deshalb wurde die Verwaltung beauftragt, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit weitere Pflegestützpunkte im Kreisgebiet geschaffen werden können.

Das Landesprogramm „Modellhafte Entwicklung des sozialen Arbeitsmarktes“ mit dem Langzeitarbeitslose über einen sozialen Arbeitsmarkt dem allgemeinen Arbeitsmarkt zugeführt werden sollen, legte einen Zwischenbericht vor. Der Bericht hatte zwiespältige Ergebnisse. Die Übernahmeperspektiven waren sehr unterschiedlich. Trotzdem war der Sozialausschuss einmütig der Auffassung, dass dieses Programm fortgeführt werden sollte. Allerdings gibt es keinen Königsweg. Es besteht eine Vielzahl von unterschiedlichen Programmen, um Langzeitarbeitslose zu einer dauerhaften Beschäftigung zu verhelfen. Jeder Landzeitarbeitslose, der dauerhaft beschäftigt werden kann, erhält eine bessere Lebensqualität und leistet seinen Beitrag zur Finanzierung ständig steigenden Kosten im sozialen Sektor.

Der Tätigkeitbericht 2013 der Heimaufsichtsbehörde wurde zur Kenntnis genommen. Die Heimaufsicht im Rhein-Neckar-Kreis erstreckt sich über 84 Pflegeheime mit über 6.000 Plätzen im Kreis. Von allen Fraktionen wurde die Arbeit der Behörde gelobt.

Bruno Sauerzapf, Vorsitzender der CDU – Kreistagsfraktion

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