KuSG Handball: Damen beenden Landesligasaison als Vizemeister

Startplatz für die Badenliga-Relegation gesichert.

(ce – 26.4.16) Am Sonntagabend den 24. April haben die Leimener Damen ihr letztes Saisonspiel in der heimischen Sportparkhalle ausgetragen. Als Gegner war der TSV Rot angereist, mit welchem das Team aus Leimen über die gesamte Saison hinweg um die Meisterschaft und den Aufstieg konkurriert hatte. Leider war der KuSG letztlich durch mehrere längerfristige Ausfälle im Rückraum „die Luft ausgegangen“. Mit der Niederlage in Schwetzingen am 10. April hatte man die Chance auf die Meisterschaft verspielt.

Dennoch können die Mannschaft und ihre Trainer Martin Scherz, Klaus Fabig und Wolfgang Koch auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken: Im Wettbewerb um den Heidelberger Kreispokal erreichte man erneut das Finale. In einem spannenden und spielerisch starken Endspiel zeigte die Mannschaft viel Kampfgeist und tollen Handball. Auch wenn das Spiel in letzter Minute mit 28:29 verloren wurde können die Mädels stolz auf die gezeigte Leistung sein.

In der Landesliga sicherte man sich durch einen Sieg gegen Malsch am vorletzten Spieltag die Vizemeisterschaft und somit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Ein Blick auf die Statistik zeigt zudem eine besondere Auszeichnung: das Torhütergespann Katja Schneider, Irene Brink und Sarah Piepkorn steht auf Platz 1 der Torhüterstatistik. Mit durchschnittlich nur 22 Gegentoren pro Spiel und einer Sieben-Meter-Quote von 39 % (insgesamt 41 von 106 Sieben-Meter wurden gehalten!) haben sich die drei Torhüterinnen als starker Rückhalt der KuSG-Abwehr und als beste Torhüter der Landesliga bewiesen.

Auch wenn im letzten Spiel gegen den TSV Rot punktetechnisch nichts mehr zu holen gab startete Leimen motiviert in die Partie. Der Spielverlauf gestaltete sich sehr ausgeglichen, so dass man beim Spielstand von 14:14 die Seiten wechselte. Spielerisch spiegelte sich das, was über die ganze Saison hinweg gezeigt worden war, wieder: die beiden Mannschaften agierten absolut auf Augenhöhe. Bis kurz vor Ende der Partie konnte sich keines der beiden Teams absetzen.

In den letzten Minuten gelang es dann schließlich der Mannschaft aus Rot sich mit 25:28 die letzten zwei Punkte der Saison zu holen. In Leimen steht man diesem Ergebnis trotzdem versöhnlich gegenüber. So war das Spiel von vorneherein genutzt worden, um neue Konstellationen und taktische Optionen auszuprobieren. Trotz der teilweise ungewohnten Aufstellung und der geforderten offensiven Abwehr hat die Mannschaft aus Leimen sich nochmals gut gegen den diesjährigen Meister aus Rot präsentiert.

Durch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte hat sich das Team aus Leimen schon lange Zeit vor Ende der Saison einen Startplatz in der neu eingeführten Verbandsliga (zwischen Landesliga und Badenliga) gesichert. Durch die Vizemeisterschaft ist aber zudem auch noch ein direkter Aufstieg in die Badenliga möglich. Dies ist abhängig von den Auf- und Absteigern in der Badenliga und Baden-Württemberg-Oberliga. Dafür wird in zwei Wochen eine Relegation zwischen der KuSG Leimen und dem Zweitplatzierten der Landesliga Süd, dem TSV Rintheim, ausgetragen. Die genauen Spieltermine werden baldmöglichst bekannt gegeben.

Die Mannschaft bedankt sich bei Ihren treuen Fans, die sie über die gesamte Saison hinweg so zahlreich und lautstark unterstützt haben und hofft erneut auf Unterstützung in den Aufstiegsspielen.

Für Leimen spielten: C. Ellsässer (5), M. Hollmann (2), K. Koch (2), M. Krischak (6), J. Präuninger (2), K. Schneider (Tor), A. Karrer (2), S. Piepkorn (Tor), I. Brink (Tor), U. Lang, M. Krieg (1), L. Grob (5/2), A. Welz


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