KuSG-Herren gewinnen in Fellbach – Siegtreffer mit der Schluss-Sirene!

(ms) „Schade, dass heute nicht Samstag ist!“, lautete das Fazit von Yannick Rupp in der Kabine. Grund zum Feiern gab es für den Flügelspieler und seine Teamkollegen allemal. Gerade eben hatte er mit Ablauf der ersten Verlängerung sein Team zu einem tollen 100:99-Auswärtssieg geschossen.

Dabei war Leimen über weiter Strecken das bessere und kreativere Team. Bereits zu Beginn führte man dank guter Verteidigung schnell mit 14:2. Dann jedoch setzten sich die Gastgeber am Brett über ihre hochgewachsenen Center immer wieder gut in Szene und kamen zum Ende des ersten Viertels auf 22:26 heran. Im zweiten Viertel zog Leimen wieder in der Verteidigung an. Vor allem der junge Center Dominik Hümmer half dem Team mit guter Verteidigungs- und Reboundarbeit am Brett. Auf den kleinen Positionen machte Moritz Nägele das Spiel schnell und Florian Spath und Florian Wolf zogen immer wieder gut zum Korb. Zur Halbzeit bedeutete dies eine 47:35- Führung.

Nach der Halbzeit kam Fellbach wieder besser ins Spiel und traf jetzt auch von außen. Es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel, in dem Leimen leider Stück für Stück die Kontrolle abgab. Konnte man sich im dritten Viertel noch mit guter Verteidigungsarbeit auf 77:63 absetzen, so musste man im letzten Viertel auch aufgrund des foulbedingten Ausscheidens von Florian Wolf und Florian Spath mit ansehen, wie Fellbach einen Offensivrebound nach dem anderen abgriff und oftmals zusätzliche Freiwürfe zugesprochen bekam.

Zehn Sekunden vor dem Ende stand es 90:87 für Leimen und Sebi Dietz, der bis dahin kaum einen Fehlwurf zu verzeichnen hatte, bekam zwei Freiwürfe zugesprochen. Alle waren sich einig, dass dies eigentlich die Vorentscheidung sein müsste, doch es kam anders. Dietz verwarf beide Freiwürfe und Fellbach konnte mit einem Dreier ausgleichen. Sicher hätte man hier auch taktisch früher foulen können, doch die Gefahr einen weiteren Offensivrebound bei Freiwürfen zu kassieren, war zu groß. – zumal dies zuvor einige Male zu Angriffen des Gegners führte, die mit einem Mal vier oder fünf Punkte mit sich brachten.

In der ersten Verlängerung zeigten beide Mannschaften viele Fehler. Man merkte förmlich die Nervosität und bei Leimen stand nun nur noch Dominik Hümmer als einzig verbliebener Center auf dem Feld, da bereist vier Spieler mit fünf Fouls ausschieden. Die Flügelspieler Felix Schwalb, Florian Natto und Benni Schindler machten allerdings einen guten Job in der Verteidigung und konnten im Angriff ihre Schnelligkeit nutzen. Nach einigen Hin und Her stand es nach einem Korb von Fellbach vier Sekunden vor dem Ende 99:98 für Fellbach. In den verbleibenden Sekunden brachte Sebi Dietz den Ball schnell nach vorne und fand den freien Mitspieler Yannick Rupp, der eiskalt mit der Schlusssirene den gewinnbringenden Dreier versenkte.

Nach dem Spiel war Steckbauer mit dem Spiel seiner Mannschaft durchaus zufrieden: „Auch wenn das Ergebnis glücklich aussieht, so muss man festhalten, dass wir über weite Strecken das bessere Team waren und durchaus auch das Glück des Tüchtigen verdient hatten. Oftmals kam es zu strittigen Entscheidungen unter dem Korb, die meist zu Freiwürfen von Fellbach führten. Wir haben darauf die richtige Antwort auf dem Platz gegeben und sind mit kleinen Rückschlägen auch gut umgegangen.“

Leimen: Spath 23, Rupp 17, Nägele 15, Wolf 15, Dietz 13, Natto 5, Hümmer 4, Schindler 4, Schwalb 4.

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