„Lebendig weiter“ – Workshop in der kath. Seelsorgeeinheit

(gh – 28.9.17) Welche Werte und Visionen tragen unser gemeinsames Engagement? Diese Frage – bereits gestellt im Rahmen von Selbstbewertung und Visitation im November 2016 – führte am Samstag, 23.9.2017, Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteammitglieder zu einem spannenden Workshop zusammen. Unter dem Motto „Lebendig weiter …“ wurden erste Schritte zu gemeinsamen Werten und Visionen gegangen.

Der Einstieg in den Tag machte deutlich: jeder und jede erlebt Schätze in den Gemeinden und in der Seelsorgeeinheit. Mit Symbolen wurden diese in der Runde sichtbar gemacht. Wichtig war jedoch: es bleibt nicht nur beim Wahrnehmen von bestehenden Schätzen – auch wenn die Dankbarkeit dafür ihren Platz haben soll. Begleitet von den beiden Moderatorinnen, Martina Heck und Martina Leidinger von der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Gemeindeentwicklung (RAGE), entdeckten die Verantwortungsträger in den bestehenden Schätzen Wünsche und Visionen.

Die drei Kleingruppen, die daran arbeiteten, sahen die Zukunft mit großer inhaltlicher Nähe: Der Wunsch, Menschen zu gewinnen, damit sie ihre Talente und Charismen (Gaben) einbringen können; die Vision, eine gelebte Gemeinde zu sein, in der Vielfalt und Einheit miteinander versöhnt sind; oder auch die Vision, dass in der Seelsorgeeinheit die Neugierde am Glauben geweckt wird und das Nachdenken darüber gefördert wird. Noch weitere Visionen wurden als „geschaute Zukunft“ zur Sprache gebracht. Hier wird es noch weitere Klärungen brauchen, welche Visionen uns alle miteinander verbinden und welchen wir nachgehen.

Am Nachmittag standen Werte im Mittelpunkt des Gesprächs: Wie sollen wir miteinander umgehen? Welche Haltungen sind in unserem Engagement wichtig? Grundlage dafür waren die Prinzipien, die die Erzdiözese Freiburg in den neuen Diözesanen Leitlinien formuliert hatte. Hier eine Auswahl zu treffen oder eine Wertung, welcher Wert nun wichtiger sei, war nicht leicht. Es wird noch zu weiteren Überlegungen kommen müssen, welche Rolle die Werte insgesamt und im Einzelnen für unsere Seelsorgeeinheit eine Rolle spielen.

Dass die Überlegungen im Workshop nicht fertig sind, davon gingen die Organisatoren des Tages, die Arbeitsgruppe LEVI (eingesetzt zur Weiterarbeit nach der Visitation), aus. Eine Präsentation des Zwischenstandes wird im Rahmen bzw. im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst der Seelsorgeeinheit am 22.10.2017 (Dreifaltigkeitskirche Sandhausen, 10 Uhr) stattfinden. Eine Möglichkeit zur Rückmeldung wird es dabei geben. Im Anschluss werden Pfarrgemeinderat, Gemeindeteams und Seelsorgeteam am Thema weiterarbeiten.

Auf dem Weg zu gemeinsamen Werten und Visionen werden also noch einige Schritte zu gehen sein. Aber der Anfang ist getan. Der gemeinsame Workshop ermutigte alle, „Lebendig weiter …“ zu gehen.

Text: Gernot Hödl / Fotos: Dr. Markus Arndt

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