Leckeres Raupenfutter: Hopfen, Brennnessel, Spitzwegerich und Brombeeren

Meise mit Raupe: gutes Futter für die Küken! (Bild M. Tine)

(ck – 13.4.24) Schmetterlinge sind gute Flieger, trotz ihrer „gaukelnder“ Flugweise: sie flattern von Blüte zu Blüte auf der Suche nach Nektar. Die Schmetterlingsraupen dagegen brauchen über mehrere Monate Ruhe und üppige Nahrung. Sie können nicht vor den Mähwerkzeug fliehen, sondern werden zerfetzt.

In unserer dichtbesiedelten Gegend fehlt es an Bereichen, wo scheinbare „Unordnung“ sein darf, also hoher Klee, Brennnessel, Sauerampfer, Wegerich usw. Jedes Stückchen Wegrand und auch die Böschungen werden ständig gemäht, so dass sich keine Schmetterlingsraupen vollständig entwickeln können.

Nur im Wald gibt es noch Platz für Raupenfutterpflanzen. Deshalb ist es sehr förderlich, wenn im Wald Neophyten zurückgedrängt werden und einheimische Pflanzen in den Lichtungen wachsen können – Futter für Insekten und Raupen. Vielen Tiere sind auf diese Insekten und Raupen angewiesen: Beispielsweise füttern Vögel die Küken mit Raupen, deshalb gilt: keine Schmetterlinge – keine Vögel.

C. Kienle, GAL-Vorsitzende Petra Weiß, C. Kieneck und R. Schneider (alle GAL-Gemeinderatskandidaten Sandhausen) freuen sich über Samen für Raupenfutter des BUND Baden-Württemberg

Etwas 1/3 der Schmetterlingsarten sind für das Raupenfutter direkt auf einheimische Bäume angewiesen. Dazu gehören vor allem Eichen, Pappeln, Kätzchenweiden, Haselnuss und Schlehen.
Wer für Schmetterlinge etwas im eigenen Garten oder Grünanlagen tun will, kann Raupenfutterpflanzen säen und entsprechende Büsche und Bäume pflanzen. Dazu gehören auch Brennnessel. Und vor allem gilt: des einen Unkraut ist des anderen Futter! Weniger Mähen ist besser für die Insekten.

Anregungen für Schmetterlingsschutz bietet die Ausstellung „Schmetterlingsland Baden-Württemberg“ in der Gemeindebibliothek Sandhausen (bis 19.4.). Dort gibt es auch kostenlose Samentüten für bewährte Raupenfutterpflanzen wie Luzerne, Rotklee, Brennnessel und Ehrenpreis, bereitgestellt vom BUND Baden-Württemberg.

C. Kieneck und R. Wolf Natuschutzbeauftragte

Genaueres wird im Vortrag „Waldschutz = Schmetterlingsschutz?“  des BUND Sandhausen am 11.4. erläutert, Bericht folgt, z.B. Welche Schmetterlingsraupen mögen besonders den Hopfen?

Der BUND Sandhausen freut sich, dass auch die GAL Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten von Sandhausen, Frau Weiß, Frau Kieneck, Frau Wolf, Frau Kienle, Frau Hebbelmann und Herr Schneider sich ausführlich über den Schmetterlingsschutz informiert haben.

Mehr Informationen unter: https://www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/schmetterlinge/raupenfutterpflanzen/

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