Leimener Ruftaxi wird ab morgen, 19. März 24 Uhr eingestellt

(18.03.2020 mu) Die Corona-Pandemie hat auch im Bereich des ÖPNV Folgen. Bei den Ruftaxis stellt sich natürlich aufgrund des relativ engen Kontakts die Frage, wie Fahrer und Fahrgast sich schützen können.

Die Ruftaxis werden daher verbundweit am 19. März um 24 Uhr eingestellt. Bis dahin gelten zum Schutz der Fahrer ab sofort folgende Maßnahmen:

• Maximal zwei Fahrgäste je Fahrt

• Keine Beförderung auf dem Beifahrerplatz

• Kein Fahrscheinverkauf mehr, was bedeutet, dass in der Abrechnung jeder Fahrgast wie ein Inhaber von Jahres- und Halbjahreskarten zu behandeln ist

Viele Ruftaxiverkehre dienen im Abend- und Spätverkehr eher dem Freizeitverhalten als den Berufspendlern. Da der Freizeitverkehr in Sachen Eindämmung der Pandemie kontraproduktiv ist, ist dieser Schritt also nur konsequent. In eher ländlich geprägten Räumen kann es aber sein, dass systemrelevante Arbeitnehmer und/oder die Erreichbarkeit der Notfallbetreuung etwas anderes erfordern. Hier werden vor Ort pragmatisch gemeinsam mit den Betreibern die im Zweifel bekannten Berufspendler angesprochen und gleichwohl transportiert, so dies nötig ist und noch Fahrer dazu bereit sind.

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