Leimens Bürgermedaille in Gold für Usha Gönnawein und Günther Luitz

(21.02.2020) Eigentlich sollten die beiden Bürgermedaillen in Gold bereits anläßlich des Neujahrsempfangs am 24. Januar 2020 im feierlichen Rahmen der Festhalle übergeben werden, Krankheit verhinderte dies. So wurde die offizielle Zeremonie in kleinerem Rahmen am 18. Februar im CAMPUS Leimen nachgeholt.

Oberbürgermeister Hans Reinwald würdigte hier noch einmal ausdrücklich das bürgerschaftliche Engagement von Frau Usha Gönnawein und Herrn Günther Luitz und ehrte deren soziale Arbeit.

v.l.: Usha Gönnawein, Günther Luitz, OB Hans Reinwald

Seit 2011 ist der Leimener Verein „Sterntaler“ immer wieder auf der jährlichen Spenderliste des Weihnachts- und Sozialfonds der Stadt vertreten, die Spendensumme ist mittlerweile fünfstellig geworden. Gegründet wurden die Sterntaler unter dem Motto „Den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht“. Zunächst unterstütze der damals noch „Habibi“ heißende Verein ägyptische Waisenkinder. Ab dem Ende der 90er Jahre rückten dann aber immer mehr bedürftige Familien und deren Kinder im Umfeld in den Fokus.

Die Hilfe des Vereins spiegelt sich ganz praktisch in der Förderung im schulischen, sportlichen und kreativen Bereich sowie der Freizeitgestaltung wider. Das schon traditionelle Schulfrühstück ist hier nur ein Teil der Arbeit, die sich seit einigen Jahren auch immer stärker in einer Vernetzung mit anderen Verein niederschlägt.

„Sterntaler“ bringt Sonne in Kinderherzen“ titelte die Rhein-Neckar-Zeitung vor einigen Jahren. Für diese Sonne bedankte sich der OB bei der Vorsitzenden des Vereins, Frau Usha Gönnawein.

Ebenso wie Frau Usha Gönnawein, engagierte sich Herr Günther Luitz auf ganz einfachem Wege, um aktiv Hilfe zu leisten.

Man muss es nicht machen und viele machen es auch nicht. Umso bemerkenswerter ist es dann, wenn einer von sich aus aktiv wird, ein Problem erkennt und angeht, so der OB. Sicher, manche lösten das von ihnen erkannte Problem damit, dass ein Handyfoto gemacht und „an die Stadt“ weitergemeldet wird. „Sollen die sich darum kümmern, die werden schließlich dafür bezahlt.“

Das sei zwar immerhin schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber wie Günther Luitz zeige, gehe hier noch mehr. Seit rund sechs Jahren sammelt er nämlich jeden Morgen beim Gassigehen mit seinem Hund zwischen der Schwarzen Brücke und Bahnhof entlang der Gehwege beidseitig den achtlos weggeworfenen Müll ein. Ein Engagement für die Stadt und das Allgemeinwohl, welches zwar im Stillen, aber trotzdem nicht unbeachtet von statten ging. Er zeige damit, dass man auch im ganz alltäglichen Leben in seinem jeweiligen Bereich aktiv für die Umwelt eintreten kann. „Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten kleine Dinge tun, verändern sie die Welt“ sagt ein afrikanisches Sprichwort. Handeln statt reden bringe auch hier den entscheidenden Schritt nach vorne.

Oberbürgermeister Hans Reinwald überreichte beiden die Bürgermedaille und bedankte sich damit im Namen der Stadt Leimen für deren Verdienste um die Allgemeinheit.

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