Leserbrief der Bürgerinitiative „Pro Gauangelloch“ zur Weidenklinge II

(gs/ja 31.01.18) Die Bürgerinitiative „Pro Gauangelloch“ hat sich neu formiert. Nachdem Hans Grossmann verzogen ist, konnte ein neuer Mitstreiter gefunden werden. Jonas Andrulis übernimmt die Aufgaben von Hans Grossmann und wird sich mit großem Engagement für ein lebenswertes Gauangelloch einsetzen.

Lesen Sie hier unsere Sorgen und Argumente: Weidenklinge II? Eine Neuauflage?

Am 6. Februar 2018 19.30 findet eine Veranstaltung zum Thema „Fortschreibung Flächennutzungsplan(FNP)“ in der neuen Sporthalle hier in Gauangelloch statt. Wir gehen davon aus, dass die Weidenklinge II dabei wieder auf die Tagesordnung kommen wird. Der OB hatte schon im letzten Jahr bei einem Vortrag bei „Haus und Grund“ gesagt, er wolle die Weidenklinge II entwickeln. Der derzeitige FNP für die Weidenklinge II sieht 8 ha Bauland vor, was in etwa 150-200 Grundstücken entspricht.

Wir gehen davon aus, dass eine Mehrheit im Gemeinderat unter Führung der CDU das Projekt Weidenklinge II durchsetzen will. Die Stimmen der Einwohner sollten aus unserer Sicht dabei gehört werden, kommen Sie am 6. Februar 2018, 19.00 Uhr in die neue Sporthalle und gestalten Sie Gauangelloch mit.

Jonas Andrulis – Gerhard Scheurich – Bürgerinitiative „Pro Gauangelloch“:


Was wir wollen:

Ein lebens- und liebenswertes Gauangelloch erhalten.
Den gemütlichen und naturnahen Charakter bewahren.
Eine bedarfsgerechte Entwicklung fördern
Uns an einer behutsamen Dorfentwicklung beteiligen.

Was wir nicht wollen:

Neue Wohn-Baugebiete, solange bestehende Baulücken nicht geschlossen sind
Vor der Ausweisung neuer Baugebiete sollten vorhandene Grundstücke, die es reichlich gibt, genutzt werden. Nur das ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll.

Ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen
Ein Neubaugebiet führt zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen. Vorhandene Verkehrsprobleme werden erheblich verschärft.

Kosten für die Allgemeinheit
Eine „Weidenklinge II“ – egal, wie groß sie einmal werden würde, führt durch eine höhere Einwohnerzahl zu Folgekosten bei städtischen Einrichtungen z.B. den schon heute überlasteten Kindergarten- und Schulräumen. Wer trägt die Folgekosten und Lasten?

Werteverfall
Durch einen erheblichen Baulandzuwachs ist ein gravierender Preisverfall vorhandener Grundstücke und Immobilien zu erwarten und somit die klassische Altersvorsorge „Immobilie in Gauangelloch“ in Gefahr. Der Dorfkern könnte einem Verfall ausgesetzt sein.

Wasser in unseren Kellern
Die Unwetter im August 2004 und Juni 2005 sowie 2016 haben gezeigt, dass das bestehende Abwassersystem der Weidenklinge schon jetzt nicht ausreicht. Ein zusätzliches Neubaugebiet Weidenklinge II verschärft diese Situation massiv. Man wird argumentieren, dass ein zu bauendes Regenrückhaltebecken das Problem lösen wird. Wir trauen dem nicht. Leimen hat kein Geld. Ein Regenrückhaltebecken würde wohl nur minimalsten Anforderungen entsprechen und womöglich wie bei der Weidenklinge I auch wieder 30 Jahre bis zur Realisierung dauern!?

Lebensraum für bedrohte Tiere gefährden
Eine Streuobstwiese, wie sie schon vorhanden ist, ist ein Garant für seltene Tierarten. Das wollen wir erhalten.

Wir glauben:

Die finanziellen Interessen Weniger sollten nicht zu Lasten des ganzen Ortes gehen. Neue Initiativen sollten den Bestand aufwerten und stärken und hier nicht Ressourcen entziehen.

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