Leserbrief Frank Rimmler als Ergänzung zu Wolfgang Müller

(fr – 24.5.22) Hinzukommt, dass es z.B. in der Nußlocher Straße auch ältere Verwandte gibt, wie unser 93-jähriger Großvater, die da wohnen. Auch sie müssen „versorgt“ werden, müssen zum Arzt gebracht werden und sie sind nicht immer die schnellsten beim Ein- und Aussteigen. Ihnen müssen Sachen geliefert werden, die NICHT hunderte Meter geschleppt werden können (was ich persönlich als verwandte Person auch gar nicht einsehen will).

Wenn das viele Jahre immer so war und ja auch halbwegs funktioniert hat (denn es sind völlig andere „Parksünder“, die die aktuelle Situation verursachen) und man seit dieser „neuen Situation“ plötzlich von Mitarbeitern der Stadtverwaltung („Stadtsheriffs“) mit warnendem Blick abgemahnt wird, hier auf diesem Parkverbotsstreifen ja nicht zu parken, dann hat man trotz meiner Erklärung zu dieser Situation wohl den Weitblick verloren, bzw. noch nie gehabt.

Dann stellt man u.a. (nicht ganz überrascht) fest, dass plötzlich ein Strafzettel an der Windschutzscheibe hängt, weil man für unter 3-4 Minuten das Auto vor oder hinter dem markierten Parkbereich abgestellt hat, um Einkaufswaren und den 93-jährigen Großvater abzuliefern, weil er kaum noch laufen kann. Der Kofferraum übrigens geöffnet!!

Mir kommt es vor, dass man mit der „neuen Situation“ nur Kasse machen will. Ich werde zukünftig eine für mich einfache Lösung durchsetzen, indem ich die Nußlocher Straße „dicht“ mache, auf der Fahrbahn halte, den Warnblinker anschalte und auslade, bzw. den Großvater ins Haus geleite. Andere Fahrzeuge müssen dann eben warten. Es geht ja nicht anders.

Über Jahre haben wir uns im Gegensatz dazu bei Polizei UND bei der Stadtverwaltung Leimen über die damals bekannte Situation „Gasthaus zu Rose“ beschwert, weil dort von Freitag Nacht bis Sonntag früh um 6.00 Uhr eine Art rechtsfreie Zone war und manchmal noch ist. Entweder waren es sog. „Parksünder“ aus MA, LU, RP, F, WO oder woher sie auch immer stammten, die die gesamte Nußlocher Straße plus Nebenstraßen zugeparkt hatten und in und vor der „Rose“ Krach, illegales Glücksspiel bis hin zu Schlägereien und Kavalierstarts um 6.00 Uhr am Sonntäglichen Morgen veranstaltet haben. Da war keine aber Polizei zuständig und die Stadtverwaltung Leimen hörte ständig weg und unternahm gar nichts. Man hätte ja mal den Besitzer der „Rose“ verständigen können…… Damals plötzlich neue, dichte, schwere Vorhänge gegen unbeliebtes Hineinschauen in die Gaststätte sagten uns alles!

Später erfuhr ich aus recht sicherer Quelle, warum nichts unternommen wurde. Die „Rose“ oder deren Pächter soll damals zu einem gewissen Motorrad-Club gehört haben, die ihre Probleme auf recht einschlägige Weise lösen, wenn man das vorsichtig ausdrücken kann.

Denn ich war schon drauf und dran, mal bei meinem Opa zu nächtigen und beim nächsten Lärm nachts in der Rose die Sache persönlich zu klären. Ich wurde da aber vorher gewarnt; diese Info kam indirekt aus dem Rathaus.

Wahrscheinlich gab es jahrelang eine ähnliche Situation bei der ehemaligen Gaststätte „Zum Rebstock“. Illegales Glücksspiel mit Gästen aus dem gesamten Süddeutschen Raum, die meisten mit Migrationshintergrund. Da hat man auch weggeschaut, bis alles rauskam und die Polizei eine Razzia veranstaltete. Aber das ist eine andere Geschichte……..

Die Probleme mit Geschwindigkeitsbegrenzung von max. 30 km/h im Wohngebiet innerhalb der Straßen St.Ilgener / Rohrbacher / Schwetzinger / Wilhelm-Haug Straße werden ebenso seit vielen Jahren von der Stadt ignoriert. Es wird in dieser Zone mit weitaus mehr als 30 km/h gerast. Von der Parksituation ganz zu schweigen, was die Gefährlichkeit bei weit überhöhter Geschwindigkeit natürlich erhöht.

Ich muss sagen, dass die Stadtverwaltung seit vielen Jahren viele Probleme wissentlich nicht angeht oder angehen will. Was steckt dahinter?

Man könnte jetzt mit dem „Müller´schen sozialen Brennpunkt Leimens“ weitermachen, aber wir sind ja beim Parken …..

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