Leserbrief zu: Land erstattet dem Kreis die Kosten für Flüchtlings-Unterbringung

Der Pressebericht des Landtagsabgeordneten Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr und weiterer Abgeordneter, welcher auf Leimen-Lokal veröffentlicht wurde, ist Hohn und Spott auf die arbeitende Bevölkerung in diesem Land.

Eine Frechheit ohne Gleichen, wie sie nur von den Nichtsnutzen aus den Reihen der Landes- und Bundespolitik kommen kann. In einer, den Steuern zahlenden Bürger verachtenden Art, will man uns einreden, dass der Rhein-Neckar-Kreis von der Zuwanderung profitiert. Da fehlen mir die Worte bei solch einem Schwachsinn. Die Bevölkerung hat schlicht und ergreifend den Kanal voll von dieser Flüchtlingspolitik. Gehen Sie mal in die Bevölkerung und suchen die Menschen, die Ihre Auslegung von Profit aus dem Flüchtlingszustrom ebenso sehen. Da werden Sie aber lange suchen müssen.

Mit kalter Dreistigkeit wird uns erklärt, dass die grün-rote Landesregierung die transferierten Beträge auch noch erhöht hat und noch weiter erhöhen wird.

Geht’s noch?

Erstens erarbeitet die so großzügig verteilende Politik keinen Cent. Das Geld erwirtschaftet immer noch die arbeitende Bevölkerung. Da ist es auch egal, ob der Bund dem Land oder das Land den Kreisen etwas erstattet. Es bleibt Geld, das nicht die Politik hat, sondern die Menschen im Land durch deren Hände Arbeit erst erschaffen muss. Ihr Damen und Herren, die Ihr mit unserem Geld, mit unserer Arbeit ungefragt so umgeht, solltet euch nicht die Unverschämtheit rausnehmen, Euch mit diesen Taten auch noch zu rühmen.

Wenn eine wachsende Zahl von Menschen vor Ort, die im Gegensatz zur Politik, sich mit dem Vorgehen in der Asylfrage nicht einverstanden erklären, wird kurzerhand die Fremdenfeindlichkeitskeule geschwungen.

Die Politik selbst hat wieder ein Problem geschaffen, dem sie nun nicht Herr wird. Wie schon mit dem Euro, durch eine selbstherrliche Politikerkaste zwangsweise den Völkern in Europa übergestülpt, müssen nun wieder die arbeitenden Menschen ran. Unter Zwang wird uns unser sauer verdientes Geld abgepresst und wieder Toleranz und Verständnis eingefordert. Diese Politik schafft nur Probleme. Sie darf sich über das Echo aus dem Volk nicht wundern. Und wie wir sehen und hören können, wird das Echo täglich lauter.

Unserer Politik muss klar sein, dass es keine Willkommenskultur gibt. Locken Sie nicht Menschen unter Vortäuschung falscher Tatsachen über Tausende von Kilometern nach Europa. Entwurzeln Sie nicht die Menschen aus ihrer Heimat. Das ist die wahre Fremdenfeindlichkeit. Das ist menschenverachtend gegenüber den Bürgern in diesem Land und den Hilfesuchenden aus den Krisengebieten. Mit Hilfe vor Ort ist den Flüchtlingen mehr gedient und dem Steuerzahler kommt dies am Ende wesentlich günstiger.

Ingo Schmidt, Leimen

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