Letzter Versuch im Stoßen bringt Entscheidung: Germanen schnupperten am Sieg
(bö – 27.1.26) Mit einer klaren Niederlage hatte man im Lager der Germanen gerechnet. Nicht nur, weil der Gegner stark war – auch, weil mit Mandy Treutlein eine wichtige Heberin krankheitsbedingt fehlte. Ohne sie fehlten im Reißen wichtige Punkte, die ein engeres Duell ermöglicht hätten.
Trotzdem wurde es spannend – vor allem im Stoßen. Hier ging es bis zum letzten Versuch Kopf an Kopf. Erst der allerletzte Versuch des tschechischen Nationalhebers Jakub Bartecek brachte die Entscheidung. Mit gerade einmal 0,1 Relativpunkten Vorsprung holten sich die Gäste auch diesen Wertungspunkt: 368,9 : 369,0 lautete der Endstand im Stoßen.
Starke Leistungen auf beiden Seiten
Die Gäste profitierten von einer bärenstarken Simona Jerabkova und der jungen Garde mit Franziska Erbert und Lotta Frank. Im Reißen war die Sache damit früh entschieden – rund 17 Relativpunkte Vorsprung machten den Unterschied.
Doch auch die Gastgeber stemmten sich mit aller Kraft dagegen. Robby Behm und Mehmet Milli zeigten erneut Saisonbestleistungen. Sophie Eichkorn und Justus Moritz lieferten solide ab, und der kurzfristig eingesprungene Youngster Fiete Glücklich verfehlte seine persönliche Bestmarke nur um ein Kilo.
Herausragend war einmal mehr Maksym Kara, der mit 127 kg im Reißen und 155 kg im Stoßen glänzte. Mit 131 Relativpunkten war er Tagesbester – satte 15 Punkte vor dem Zweitplatzierten Marc Pfeiffer.
Stimmung, Spannung, Sport
Auch wenn der Kampf mit 0:3 Wertungspunkten verloren ging – 600,0 : 583,2 Relativpunkte sind ein Achtungserfolg gegen starke Gäste. Und: Die Kulisse stimmte. Volles Haus, gute Stimmung, ehrlicher Applaus. So soll Gewichtheben sein.
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